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Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Baden-Württemberg
Bezirk:Ostwürttemberg
LandkreisHeidenheim
Ort89568 Hermaringen
Lage:auf einem nach Norden zu einem Seitental der Brenz gerichteten Hochflächensporn (Schlossberg)
Koordinaten:48.59418°, 10.260115°
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Lage im Burgenatlas

Beschreibung

Die Anlage der Güssenburg bildet ein unregelmäßiges Rechteck von ca. 45 x 70 m auf einem nach Norden zu einem Seitental der Brenz gerichteten Bergsporn. In der Vorburg haben sich aus der Ausbauphase des 14.Jh. beachtliche Reste der Schildmauer in einer Länge von 46,9 m und einer Mauerstärke von 3,4 m erhalten. In der Hauptburg hat sich nur noch der Bergfried in einer Höhe von rund 6 m erhalten. Sichtbar ist nur noch das Kernmauerwerk, die Verblendung ist völlig verschwunden.


Erhalten: Teile der Schildmauer, Ruine des Bergfrieds


Hier bin ich

Maße

Anlage ca. 45 x 70 m
Länge der Schildmauer ca. 46,9 m, Mauerstärke ca. 3,4 m

Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Herren von GüssenErbauer
Herren von Güssenberg
Güssen von Haunsheimum 1367
Grafen von Helfenstein1372 Kauf
Württemberg1448
Gemeinde Hermaringen

Historie

1.Mai 1171 (Erwähnung des Theoboldus/Diepoldus Gusse als Zeuge in einer Urkunde Kaiser Friedrichs I. Barbarossa in Giengen)
um 1346Ausbau der Burg und Errichtung der Schildmauer
24. Juni1449 Zerstörung der Burg im Krieg der schwäbischen und fränkischen Städte gegen das Haus Württemberg
1970/71Bestandssicherung der Ruine

Objekte im Umkreis von 10 Kilometern

BildNamePLZOrtKreisArtDistance (km)
BildNamePLZOrtKreisArtDistance (km)
Ravensburg89537Giengen an der BrenzHEIDverschwundene Burg0.96
Benzenberg89568HermaringenHEIDverschwundene Burg1.38
Stronburg89568HermaringenHEIDverschwundene Burg1.60
Burgberg 
Burg Berg
89537Giengen an der Brenz-BurgbergHEIDSchloss2.54
Kaltenburg 
Kaltenberg
89537Giengen an der Brenz-HürbenHEIDRuine3.86
Hürben89537Giengen an der BrenzHEIDBurgrest4.13
Sontheim 
Güssen-Schlösschen
Brenz
89567Sontheim (Brenz)HEIDSchloss4.40
Eselsburg89542HerbrechtingenHEIDBurgrest5.74
Stetten89168Niederstotzingen-Stetten ob LontalHEIDSchloss6.13
Niederstotzingen 
Maldeghem
89168NiederstotzingenHEIDSchloss6.17
Bächingen an der Brenz89431Bächingen an der BrenzDILLSchloss6.55
Oberstotzingen89168NiederstotzingenHEIDSchloss6.63
Falkenstein89547Gerstetten-Dettingen am AlbuchHEIDBurgrest7.15
Hürgerstein 
Hürgestein
89547Gerstetten-Dettingen am AlbuchHEIDBurgrest7.42
Bindstein 
Binstein
89542HerbrechtingenHEIDBurgrest7.46
Staufen 
Pflegschloss
89428Syrgenstein-StaufenDILLSchloss7.72
Oberbechingen89429Bachhagel-OberbechingenDILLSchloss7.78
Haunsheim89437HaunsheimDILLteilweise erhaltenes Schloss8.00
Bloßenstaufen 
Alter Turm
Staufen
89428Syrgenstein-StaufenDILLBurgrest8.30
Bergstetten86687Kaisheim-BergstettenDRSchloss8.31
Oggenhausen 
Oberes Schloss
89522Heidenheim-OggenhausenHEIDSchloss8.66
Oggenhausen 
Unteres Schloss
Württembergisches Schloss
89522Heidenheim-OggenhausenHEIDSchloss8.73
Asselfingen 
Schlösslein
89192Rammingen-AsselfingenADKBurgrest8.94
Oberbechingen 
Buschel
89429Bachhagel-OberbechingenDILLWallburg8.98
Gundelfingen an der Donau89423Gundelfingen an der DonauDILLStadtbefestigung9.13
Schlachtegg 
Schlachteck
89423Gundelfingen an der DonauDILLSchloss9.53
Furtheim 
Fürheim
Hurwang
89522Heidenheim-MergelstettenHEIDBurgrest9.63

Quellen und Literatur

  • "Güssenritter" sind müde, in: Heidenheimer Zeitung, 22. März 1997,  Heidenheim 1997
  • Lorenz,  Karin: Die Güssenburg bei Hermaringen, in: Heidenheimer Sonntagszeitung, 27. Februar 2000,  Heidenheim 2000
  • Schmitt,  Günter: Ostalb. Burgenführer Schwäbische Alb 6,  Biberach 1995
  • Stanger,  Hanns: Die Hermaringer Ritterburg und ihre Zeit - Geschichte vor der Haustür, Förderverein "Ruine Güssenburg e.V. (Hrsg.),  Hermaringen 1998