Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Baden-Württemberg
Bezirk:Mittlerer Oberrhein
LandkreisKarlsruhe
Ort76646 Bruchsal
Adresse:Schlossraum 4
Lage:am Nordrand des ma Stadtkerns
Koordinaten:49.128734°, 8.598164°

Objekte im Umkreis



Beschreibung

Dreiflügelanlage mit Pavillonsystem, viergeschossiges Corps de logis über rechteckigem Grundriss, ovales Treppenhaus (von Balthasar Neumann entworfen)
Schloss Bruchsal ist die einzige geistliche Barockresidenz am Oberrhein.

Drehort

Besitzer

Fürstbischöfe von Speyerbis 1803
Markgrafen von Baden1803
Staatliche Schlösser und Gärten Baden–Württemberg

Historie

1720-1743nach Entwürfen von Hofbaumeister {b-99-Maximilian von Welsch} errichtet
1723Bau des Kammerflügels (Schlossbaumeister Hans Georg Seitz)
1724–1725Bau des Damiantors (Johann Michael Ludwig Rohrer)
1726Bau des Corps de Logis (Architekt Anselm Franz Freiherr von Ritter zu Grünstein)
1728/31Bau des Treppenhauses ({b-12_Balthasar_Neumann})
1753/54Ausstattung des Marmorsaals
1803–1832Residenz der Markgräfin Amalie von Baden
nach 1832leerstehend
nach 1832ungenutzt
1900–09restauriert (Fritz Hirsch)
1. März 1945im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff schwer beschädigt
1946–50Durchführung erster Sicherungsmaßnahmen
1964–93Wiederaufbau. 2004 Rekonstruktion der Raumfolge im Corps de Logis in der historischen Struktur

Quellen und Literatur

  • Henk,  Dr. Richard: Das Bruchsaler Schloss - Juwel des Barock,  Heidelberg 1978
  • Huth,  Silvia /  Frust,   Manfred: Schlösser am Oberrhein,  Tübingen 2008
  • Lupp,  Kurt: Schloss Bruchsal. Bau, Zerstörung und Wiederaufbau,  Ubstadt-Weiher 2003
  • Miller,  Dr. Max /  Taddey,   Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6,  Stuttgart 1980
  • Staatliche Schlösser und Gärten (Hrsg.): Kirchenmacht und Schlösserpracht - Die Fürstbischöfe von Speyer und ihre Bruchsaler Residenz 2010