Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Baden-Württemberg
Bezirk:Mittlerer Oberrhein
LandkreisKarlsruhe
Ort76646 Bruchsal
Adresse:Schlossraum 4
Lage:am Nordrand des mittelalterlichen Stadtkerns
Koordinaten:49.128734°, 8.598164°
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Beschreibung

Dreiflügelanlage mit Pavillonsystem, viergeschossiges Corps de logis über rechteckigem Grundriss
Schloss Bruchsal ist die einzige geistliche Barockresidenz am Oberrhein.

Innenausstattungovales Treppenhaus im Barockstil, von Balthasar Neumann entworfen
Park/Gartenterrassierter Park mit Stilelementen aus drei Jahrhunderten, Teil des barocken Gesamtensembles mit zahlreichen Kunstdenkmäler und artenreichem Rosengarten, 1990-95 Instandsetzung und Neugestaltung

Kapelle

Hofkirche von 1723-26, ab 1964 Neugestaltung des Innenraums, Turm abseits vom Kirchenflügel, 1738-40 nach Plänen von Neumann errichtet

Drehort


Wappen


Wappen von Kardinal Christoph von Hutten

Wappen des Hochstifts Speyer unter Kardinal Damian Hugo Graf von Schönborn

Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Kardinal Damian Hugo Reichsgraf von SchönbornErbauer
Fürstbischöfe von Speyerbis 1803
Markgrafen von Baden1803
Staatliche Schlösser und Gärten Baden–Württemberg

Historie

1720-1743 nach Entwürfen von Hofbaumeister (Johann Maximilian von Welsch) errichtet
1723Bau des Kammerflügels (Schlossbaumeister Hans Georg Seitz)
1724–1725Bau des Damiantors (Johann Michael Ludwig Rohrer)
1726Bau des Corps de Logis (Architekt Anselm Franz Freiherr von Ritter zu Grünstein)
1728/31Bau des Treppenhauses (Balthasar Neumann)
1753/54Ausstattung des Marmorsaals
1803–1832Residenz der Markgräfin Amalie von Baden
nach 1832leerstehend
nach 1832ungenutzt
1900–09restauriert (Fritz Hirsch)
1. März 1945im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff schwer beschädigt
1946–50Durchführung erster Sicherungsmaßnahmen
1964–1993Wiederaufbau. 2004 Rekonstruktion der Raumfolge im Corps de Logis in der historischen Struktur

Objekte im Umkreis von 10 Kilometern

NameOrtArtDistance (km)Bild
NameOrtArtDistance (km)Bild
Bruchsal 
Stadtburg
BruchsalBurgrest0.45
HeidelsheimBruchsal-HeidelsheimStadtbefestigung4.74
Unteröwisheim 
Maulbronner Pfleghof
Fronhof
Kraichtal-UnteröwisheimSchloss5.63
WeiherUbstadt-Weiherverschwundene Burg5.70
Obergrombach 
Marienburg
Bruchsal-ObergrombachSchloss5.85
Gondelsheim 
Gräflich Douglas'sches Schloss
GondelsheimSchloss8.84
Gondelsheim 
Alter Turm
Gondelsheimangebliche/vermutete
Wehrkirche/Friedhofs-
/Kirchhofbefestigung
8.91
Neibsheim 
Oberburg
Bretten-Neibsheimverschwundene Burg9.08
StaffortStutenseeBurgrest9.18
StutenseeStutenseeSchloss9.22
Weingarten 
Warte
Turmberg
WeingartenWarte9.75

Quellen und Literatur

  • Henk,  Dr. Richard: Das Bruchsaler Schloss - Juwel des Barock,  Heidelberg 1978
  • Huth,  Silvia /  Frust,   Manfred: Schlösser am Oberrhein,  Tübingen 2008
  • Lupp,  Kurt: Schloss Bruchsal. Bau, Zerstörung und Wiederaufbau,  Ubstadt-Weiher 2003
  • Miller,  Dr. Max /  Taddey,   Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6,  Stuttgart 1980
  • Staatliche Schlösser und Gärten (Hrsg.): Kirchenmacht und Schlösserpracht - Die Fürstbischöfe von Speyer und ihre Bruchsaler Residenz 2010