Veynau

Veyenau

Wasserburg


Lithographie von Alexander Duncker

Lage


Land:Deutschland
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Bezirk:Köln
KreisEuskirchen
Ort53881 Euskirchen-Obergartzem
Adresse:Burg Veynau 1
Lage:im Veybachtal zwischen Obergartzem und Wisskirchen
Lage in Google Maps:50.660861°, 6.831806°

Beschreibung


Dreiteilige Bruchstein-Wasseranlage mit zwei Vorburgen, quadratische Hauptburg, im Kern gotisches, zweigeschossiges Herrenhaus
Die Baugeschichte der Wasserburg Veynau, die sicher die bedeutendste ma Burg im Kreis Euskirchen ist, geht nicht über das Jahr 1340 zurück. Im Jahre 1340 belehnte der Markgraf von Jülich einen seiner mächtigsten Vasallen, den Ritter Dietrich Schinnemann von Aldenhoven, genannt Ouwe, mit der Veynau. Der Kern des Herrenhauses mit seinen beiden mächtigen Flankiertürmen, ein Eckturm der Ringmauer und ein Teil der Vorburg gehören dem 14. Jahrh. an. Es wird vermutet, dass Dietrich Schinnemann der eigentliche Erbauer der Burg Veynau ist.

Historie

1340 (als Lehen des Markgrafen von Jülich)
15./16. Jh.Durchführung von Aus-/Umbauten
1708Schleifung der Befestigungen auf Befehl des französischen Generals Lacroix
1722umgebaut
19. Jh.Durchführung von Aus-/Umbauten

Besitzer

Grafen von Jülichbis 1340
Dietrich I. von Aldenhoven1340

Funktion

Ehemaliger Sperrriegel im Veybachtal.

Literatur

Literatur zum Objekt

Euskirchen, Claudia /  Gisbertz,  Olaf /  Schäfer,  Ulrich:

Nordrhein-Westfalen I - Rheinland. Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler,  München 2005

Gondorf, Bernhard:

Die Burgen der Eifel,  Köln 1984

Literatur zu Objekten in der Umgebung

Böhm, Gabriele:

Hellenthal-Reifferscheid. Rheinische Kunststätten 402. Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.).  Neuss 1994

Dick, Hans-Gerd:

Zülpich. Rheinische Kunststätten 552. Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.).  Neuss 2015

Herzog, Dr. Harald:

Burg Langendorf in Zülpich. Rheinische Kunststätten 398. Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.).  Neuss 1994

Herzog, Dr. Harald:

Burg Langendorf: ein spätgotischer Rittersitz.  Zülpich-Langendorf 1987

Hinsen, Hermann:

800 Jahre Schloss Schleiden - Schleiden 1198-1998.  Pulheim 1998

Janssen, Walter:

Die Hardtburg - eine Motte am Niederrhein.  Stuttgart 1991

Kehren, Bernd:

Motte Zehnbachhaus - Eine Rarität im Beisselschen Wald, in: Kölnische Rundschau, 8. November 2012. 2012

Kohlhagen, Julia:

Landesburg war einst hart umkämpft, in: Kölnische Rundschau vom 2. Oktober 2012.  Köln 2012

Schmitz-Ehmke, Ruth:

Schleiden in der Eifel. Rheinische Kunststätten 263. Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.).  Neuss 1982

Vogt, Franz-Josef:

Die Orgel der Schlosskirche zu Schleiden. Rheinische Kunststätten 381. Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.).  Neuss 1993

Objekte im Umkreis von 5 Kilometern



BildNameOrtKreisArtDistance
NiederkastenholzEuskirchen-NiederkastenholzEUSKWasserburg1.37
Euskirchen 
Kahlenturm
EuskirchenEUSKStadtbefestigung2.87
HardtburgEuskirchen-StotzheimEUSKRuine4.40
BodenheimWeilerswist-LommersumEUSKBurg4.80