Steinfurt

Burgsteinfurt

Wasserburg


© Albert Speelman, Utrecht

Lage


Land:Deutschland
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Bezirk:Münster
KreisSteinfurt
Ort48565 Steinfurt-Burgsteinfurt
Adresse:Burgstraße 16
Lage:am Südostrand der Stadt auf zwei von der Steinfurter Aa umflossenen Inseln
Lage in Google Maps:52.145678°, 7.341835°

Beschreibung


Große ringförmige Wasserburganlage aus Bruchstein, hohe Flügel um ovalen Binnenhof, Vorburg mit zierlichem Fachwerkhaus, polygonaler Treppenturm
Älteste Niederlassung des Johanniter-Ordens in Westfalen.

Historie

12.Jh.durch Rudolf II. von Stenvorde erbaut
1129erwähnt
1164zerstört und anschließend wiederaufgebaut
12.–18. Jh.Durchführung von Aus-/Umbauten
1432Aufgabe als Wohnsitz
1545Errichtung des Torhauses
ab 1558Ausbau zur Residenz durch Gräfin Walburg von Brederode, Errichtung des Renaissance-Erkers
1617Errichtung der Vorburg mit Rheinischem Hof
1773/79Abbruch des Buddenturms
2010Sanierung des Rittersaals

Besitzer

Herren von Steinfurt
Fürsten zu Bentheim und Steinfurt
Fürst Christian zu Bentheim und Steinfurt

Maße

Durchmesser des Buddenturms ca. 19,5 m, Mauerstärke ca. 5 m

Kapelle

romanische Doppelkapelle 12./13.Jh. schräg gegenüber dem Torhaus

Garten/Park

weitläufige Parkanlage (Bagnopark)

Literatur

Literatur zum Objekt

Köckeritz, Wolfgang:

Schloss Steinfurt. Große Baudenkmäler 335,  München 1982

Mummenhoff, Karl E.:

Schlösser und Herrensitze in Westfalen. Burgen - Schlösser - Herrensitze,  Frankfurt/Main 1961

Literatur zu Objekten in der Umgebung

Gerharz, Monika:

Die versteckte Burg, in: Westfälische Nachrichten, 21. Oktober 2016. 2016

Sicherl, Bernhard:

Die Befestigung auf dem Schweinskopf bei Brochterbeck, Stadt Tecklenburg, Kreis Steinfurt. Frühe Burgen in Westfalen 17. Altertumskommission für Westfalen (Hrsg.).  Münster/Westfalen 2001

Objekte im Umkreis von 5 Kilometern



BildNameOrtKreisArtDistance
LetmatheIserlohn-LetmatheMKSchloss0.01
Ascheberg 
Askeberg
Steinfurt-Burgsteinfurt-HollichSTEIBurgrest1.53

Galerie

© Albert Speelman, UtrechtKupferstich von Daniel Meisner, um 1637/78 Lithographie, Sammlung Alexander Duncker, um 1860