• Bild 1: © Birk Ecke ©
    Bild 2: Schloss Rammelburg um 1857, Lithographie von Alexander Duncker ©

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Sachsen-Anhalt
LandkreisMansfeld-Südharz
Ort06543 Friesdorf-Rammelburg
Lage:auf einer nach drei Seiten steil abfallenden Bergnase im Wipperknie
Koordinaten:51.598827°, 11.331625°

Objekte im Umkreis



Beschreibung

Die als Höhenburg angelegte Rammelburg gliedert sich in eine Kernburg auf ovalem (trapezförmigen) Grundriss von ca. 50 x 70 m und einer etwas tiefer gelegene Vorburg. Aus dem Mittelalter stammen die spätgotische Kapelle St. Sebastian sowie Keller im Nordostflügel. Der Bergfried im Süden hat ca. 11 Durchmesser bei einer Höhe von ca. 20 m. Er besitzt ein oktogonales Fachwerkgeschoss. In seiner Bausubstanz geht er auf einen älteren achteckigen Turm zurück. Der Bergfried im Norden hat ca. 8 m Durchmesser und eine Höhe von ca. 16 m.

Nutzung zwischen 1945 und 1990

  • Rehabilitationsklinik (bis 1995)

Maße

Hauptburg ca. 50 x 70 m

Besitzer

Erzstift Magdeburg
Grafen von Falkenstein1296
Grafen von Reinstein (Regenstein)1334
Grafen von Mansfeld1387/1400
Familie von Stammer1637
Karl August Freiherr von Friesen26. November 1720 Kauf
Familie von Heimburg1905
Fürsten von Thurn und Taxis1937–40

Historie

um 1190für die Herren von Arnstein errichtet
1259 ("castrum Rammeneborch")
16. Jh. Errichtung des Wohnbaus i Westflügel
Juli1554 Belagerung der Burg durch Herzog Heinrich von Braunschweig
1894Kernburg teilweise abgebrannt
1905Wiederaufbau im neuromanischen und neugotischen Stil durc{b-69-Ernst von Ihne}
seit 1995leerstehend

Quellen und Literatur

  • Schmitt,  Reinhard: Quellen zur Baugeschichte von Schloss Rammelburg, Landkreis Mansfelder Land, Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Deutschen Burgenvereinigung (Hrsg.), in: Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Band 13/2004, S. 101ff,  Halle/Saale 2004
  • Stolberg,  Friedrich: Befestigungsanlagen im und am Harz - Von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit,  Hildesheim 1983