• Bild 3: die alte Burganlage, Zeichnung von Veit Hirschvogel d.J., um 1535/40
    Bild 4: Kupferstich von Matthäus Merian, 1646
    Bild 5: Zeichnung von Wenzel Hollar, 1636

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Bayern
Bezirk:Unterfranken
Stadt Aschaffenburg
Ort63739 Aschaffenburg
Adresse:Schlossplatz 4
Lage:im Ortszentrum, 20 m über dem rechten Mainufer
Koordinaten:49.976025°, 9.141704°
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Beschreibung

Bedeutendes Renaissanceschloss, dreigeschossige Vierflügelanlage um quadratischen Innenhof mit Treppentürmen in den Ecken, Bergfried der alten Burg erhalten

Historische FunktionDas Schloss diente bis 1803 als Nebenresidenz der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten.
Park/Gartenfrei zugänglicher Schlossgarten am Mainufer


Turm


Turmdaten

Form:quadratisch
Grundfläche:12,5 x 12,5 m
Mauerstärke:2,5 m

Kapelle

1285 wird eine neue Burgkapelle dem hl. Johannes dem Täufer geweiht. Die Kapelle ist ein einschiffiger Raum mit spätgotischen Netzgewölbe und Renaissancealtar.

Maße

Seitenlänge der Flügel ca. 85-87 m

Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Erzstift Mainzals Erbauer
Erzstift Mainzbis 1816
Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen

Historie

1122 („castrum antiquum“)
14. Jh.Ausbau der Burg
1337Baubeginn des Bergfrieds
10.August 1552im durch Markgraf Albrecht Alcibiades von Kulmbach-Bayreuth zerstört
1605–1614Schlossneubau für den Mainzer Erzbischof Johann Schweickard von Kronberg (Straßburger Baumeister Georg Ridinger)
1631Einnahme im Dreißigjährigen Krieg durch König Gustav Adolf von Schweden
Ende 18. Jh.klassizistischer Innenumbau für Friedrich Carl von Erthal (Pläne von {g-162-Emanuel Josef von Herigoyen})
bis 1803Nutzung als zweite Residenz der Mainzer Kurerzbischöfe
1945im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt
1954–1564Wiederaufbau
1964Wiedereröffnung der Schauräume und Sammlungen
1972Abschluss des Wiederaufbaus

Objekte im Umkreis von 10 Kilometern

NameOrtArtDistance (km)Bild
NameOrtArtDistance (km)Bild
Palais Salm (Aschaffenburg) 
Palais Salm
Dekanatshof
AschaffenburgPalais0.01
Schönbornhof (Aschaffenburg) 
Schönbornhof
Schönborner Hof
AschaffenburgPalais0.29
Echterhaus (Aschaffenburg) 
Echterhaus
AschaffenburgAdelssitz0.31
AschaffenburgAschaffenburgStadtbefestigung0.44
Palais Erthal (Bad Kissingen) 
Palais Erthal
Bad KissingenLustschloss0.54
Heilig Grab (Schöntal) 
Kirchenruine zum Heiligen Grabe
Schöntalruine
AschaffenburgKirchenruine0.70
SchönbuschAschaffenburgSchloss3.21
Kugelburg 
Kugelnberg
Goldbachverschwundene Burg3.96
Ketzelburg 
Haibach
HaibachBurgrest4.44
Sulzbach am MainSulzbach am MainOrtsbefestigung7.66
UnterbessenbachBessenbach-Unterbessenbachverschwundene Burg7.81
UnterbessenbachBessenbach-UnterbessenbachSchloss7.81
Großostheim 
Nöthig-Hof
Nöthigsgut
GroßostheimAdelssitz7.90
Bessenbach 
Weiler
Bessenbach-WeilerSchloss7.94
Weiberhof 
Weyberhöfe
Sailauf-WeiberhofSchloss7.97
Altenburg 
Sodenburg
Leidersbach-SodenWallburg8.24
GräfenbergHösbach-Rottenbergverschwundene Burg8.87
Gräfenberg 
Landesehre?
SailaufRuine8.92
Hausen 
Schloss Hausen
Häuser Schloss
Mainhausen-Mainflingenverschwundene Burg9.35
WomburgKrombachverschwundene Burg9.84
Wahlmich 
Walmich
Weilerburg
Wilerburg
Waldaschaffverschwundene Burg9.90

Quellen und Literatur

  • Franck, K.H. / Wamser,  L.: Ausgrabungen im Schloss Johannisburg zu Aschaffenburg, in: Das archäologische Jahr in Bayern 1993, S. 166ff,  Stuttgart 1994
  • Gutzeit, Ina / Kenzler,  Hauke: Denkmäler in Bayern - Kreisfreie Stadt Aschaffenburg, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.),  München 2015
  • Mediengruppe Main-Post (Hrsg.): Burgen und Schlösser in Unterfranken 2008
  • Rötter, Heinz: Schlösser in Unterfranken,  Coburg 1991
  • von Roda, Burkard: Schloss Aschaffenburg, Bayerische Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen (Hrsg.),  München 1982

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