Rauenlechsberg

Rauhenlechsberg, Lechsberg

verschwundene Burg


Kupferstich von Michael Wening

Lage


Land:Deutschland
Bundesland:Bayern
Bezirk:Oberbayern
LandkreisLandsberg am Lech
Ort86974 Apfeldorf-Rauhenlechsberg
Lage:auf einem Bergsporn am östlichen Lechhochufer, über der Mündung des Rottbachs in den Lech
Lage in Google Maps:47.904174°, 10.934741°

Beschreibung


Der rechteckige Burgplatz wird gegen W durch einen tiefen Halsgraben vom Plateau getrennt. An den Bergfried schlossen sich Ringmauer und Torhaus an. Einfache Wohnbauten mit Satteldach befanden sich ö des Bergfrieds. Von der Anlage blieben nur der Halsgraben sowie überwachsene Fundamente erhalten.

Erhalten: Schuttwälle

Historie

1252 ("nova urbs Lechisberg")
ab 1315Wittelsbachisch-bairischer Pflegersitz
1632/48im Dreißigjährigen Krieg durch schwedische Truppen zerstört
nach 1648Wiederaufbau
1799Teilabbruch
1802Aufhebung des Pfleggerichts
1833Abbruch des Bergfrieds
1859auf dem Schlossgeände wird ein Gedenkstein errichtet
1883Abbruch der Mauerreste

Besitzer

Herren von HaltenbergErbauer
WittelsbacherEnde 13. Jh.
Herren von Rechbergum 1530 als Pfleger

Turm

Der quadratische Bergfried ("Römerturm") befand sich an der S-Seite in Randlage,

Turmgrundriss quadratisch

Literatur

Literatur zum Objekt

Meyer, Werner:

Burgen in Oberbayern,  Frankfurt/Main 1986

Weithmann, Michael W.:

Inventar der Burgen Oberbayerns, Bezirk Oberbayern (Hrsg.) 1995

Literatur zu Objekten in der Umgebung

Selbstverlag (Hrsg.):

"Versunkene Burgen" im Fünf-Seen-Land zwischen Ammersee und Isar - historisch-archäologische Rekonstruktionen. 2002

Gattinger, Karl:

Das ehemalige Hofmarkschloss in Hurlach. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.), in: Denkmalpflege Informationen Nr. 159 November 2014.  München 2014

Rischert, Helmut:

Die vier Burgen in und um Schmiechen. Landkreis Aichach-Friedberg (Hrsg.). 2004

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