• Bild 1: © Albert Speelman, Utrecht

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Bayern
Bezirk:Oberpfalz
LandkreisNeustadt an der Waldnaab
Ort92705 Leuchtenberg
Lage:auf einer 537 m hohen, abgeflachten Granitkuppe über dem Ort und ca. 170 m über dem Tal der Luhe
Koordinaten:49.598097°, 12.256166°
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Lage im Burgenatlas

Beschreibung

Anlage im romanisch-gotischen Übergangsstil, dreigeschossiger Torturm, stauferzeitlicher Bergfried, dreigeschossiger Palas mit trapezförmigem Grundriss, ehemaliger Faulurm oder Pulverturm, Dürnitz (Bankettsaal) mit sechseckiger Mitelsäule, Zwinger mit vier halbrunden Schalentürmen
Der Ursprung der Burg Leuchtenberg liegt im Dunkeln. Man vermutet, dass eine erste Anlage bereits im 10. oder 11. Jahrhundert errichtet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1124, als der erste Herr "von Leuchtenberg", Gebhard I., zur Weihe seiner neuerbauten Kirche den Bamberger Bischof Otto den Heiligen empfing, der auf seiner ersten Missionsreise nach Pommern Station auf der Burg machte. Die Herren von Leuchtenberg stiegen 1196 zu Landgrafen auf und wurden im 15.Jh. in den Fürstenstand erhoben. Das Geschlecht der Leuchtenberger starb 1646 aus.

Erhalten: Bergfried, Kapelle, Umfassungsmauern


Hier bin ich

Turm


Lehenturm

Der Bergfried wurde "Der Hohe Turm", später auch "Lehenturm" genannt und steht auf einem gewaltigen Granitblock.
Form:quadratisch
Höhe:24 m
ursprüngliche Höhe:24 m
Grundfläche:7 x 7 m
Mauerstärke:2,5 m

Kapelle

Burgkapelle in der NO-Ecke des inneren Berings, um 1300 Errichtung des gotischen Baus, 1440 Errichtung des gotischen Langhauses, mit steilem Zeltdach links vom Tor. 1803 profaniert, 1903 renoviert.

Maße

Höhe der Schildmauer ca. 11 m, Mauerstärke 2,5 m
Mauerstärke der Ringmauer ca. 1,0-2,0 m

Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Herren von Leuchtenberg (Stammsitz)Erbauer

Historie

10./11.Jh? für die Herren von Leuchtenberg (Stammsitz) errichtet
1118 (Gebhard I. von Leuchtenberg)
1124erwähnt
1293–1334grundlegender Neubau unter Landgraf Ulrich I. von Leuchtenberg
bis 1332Hauptsitz der Leuchtenberger, dann Verlegung der Residenz nach Pfreimd
im 15. Jh.erweitert
seit 1714verfallen
1842ausgebrannt
1888Bergfried durch Blitzschlag beschädigt und teilweise eingestürzt
1902/03Durchführung von Erhaltungsarbeiten

Objekte im Umkreis von 10 Kilometern

BildNamePLZOrtKreisArtDistance (km)
BildNamePLZOrtKreisArtDistance (km)
Kaimling92648Vohenstrauss-KaimlingNWALSchloss3.22
Roggenstein 
Schlösschen
92648Vohenstrauss-RoggensteinNWALSchloss4.91
Roggenstein 
Altes Schloss
92648Vohenstrauss-RoggensteinNWALSchlossrest4.91
Waldau 
Neues Schloss
92648Vohenstrauss-WaldauNWALSchloss5.83
Waldau92648Vohenstrauss-WaldauNWALBurg5.84
Trebsau92699Bechtsrieth-TrebsauNWALverschwundene Burg5.93
Pirk 
Schlossleite
92712Pirk-PirkerziegelhütteNWALverschwundene Burg6.67
Friedrichsburg 
Vohenstrauss
92648VohenstraussNWALSchloss6.77
Pirk 
Neues Schloss
92712PirkNWALSchloss7.87
Unterwildenau92706Luhe-Wildenau-UnterwildenauNWALSchloss8.64
Trausnitz im Tal92555TrausnitzSCHWBurg8.67
Schirmitz92718SchirmitzNWALSchloss8.75
Tännesberg92723TännesbergNWALverschwundene Burg8.79
Rothenstadt 
Hofmarksschloss
92637Weiden-RothenstadtWEIDSchloss8.82
Keckenburg92637Weiden-RothenstadtWEIDverschwundene Burg8.90
Tröglersricht92637Weiden-TröglersrichtWEIDverschwundene Burg9.19
Wernberg92533Wernberg-KöblitzSCHWBurg9.22
Burgtreswitz92709Moosbach-BurgtreswitzNWALSchloss9.65
Waldthurn 
Neues Schloss
92727WaldthurnNWALSchloss9.74
Stein92536Pfreimd-Stein an der PfreimdSCHWSchloss9.92

Quellen und Literatur

  • Drexler,  Jolanda /  Hubel,   Achim (Bearb.): Bayern V: Regensburg und die Oberpfalz. Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler,  München 1991
  • Meyer,  Werner: Burgen und Schlösser in Bayern. Burgen - Schlösser - Herrensitze,  Frankfurt/Main 1961