Glossar

Alter Zürichkrieg (1436 - 1450)

Um die Verteilung des Erbes der Grafen von Toggenburg kam es 1436–1450 zum Alten Zürichkrieg zwischen den Eidgenossen und Zürich, das sich mit Kaiser Friedrich III. von Habsburg verbündet hatte. Zürich unterlag in diesem Konfl kt bei St. Jakob an der Sihl und musste sein Bündnis mit dem Kaiser wieder auflösen.

Appenzellerkriege (1405 - 1408)

Die Appenzellerkriege waren eine Reihe kriegerischer Konflikte zwischen dem Fürstabt von St. Gallen und den Gemeinden des Appenzellerlandes.

Basler Erdbeben (1356)

Als Basler Erdbeben bezeichnet man eine Serie von gewaltigen Erdstössen, die Basel mit fast alle Kirchen der Stadt sowie vierzig Burgen im Umkreis ab dem Nachmittag des Lukastages (18. Oktober) des Jahres 1356 in Trümmer legten. Die Stärke des Erdbebens wird mit bis zu 7,0 auf der Richterskala eingeschätzt.

Bauernkrieg (1524 - 1525)

Bauernaufstand gegen Adel und Klerus in Süddeutschland und Thüringen. Hatte seinen überregionalen Beginn Mitte März 1524 im badischen Hegau. Sein Ende fand der Aufstand mit der Niederlage der Bauern bei Königshofen im Taubertal am 2. Juni 1525.

Baumkircher Fehde (1469/70)

Aufstand des steirischen Adels gemeinsam mit dem ungarischen König Matthias Corvinus gegen Kaiser Friedrich III. unter Führung des Andreas Baumkircher. Im Oktober 1469 wurde ein Waffenstillstand zwischen Friedrich III. und Baumkircher vereinbart. Baumkircher erhob sich im Herbst 1470 erneut gegen Kaiser Friedrich III. und wurde am 23. April 1471 trotz Zusicherung freien Geleits vor dem Murtor in Graz enthauptet.

Bayerisch-Pfälzischer Erbfolgekrieg (1503 - 1505/07)

Als 1503 die Landshuter Linie der Wittelsbacher ausstarb, erhob Kurfürst Philipp von der Pfalz Erbansprüche zugunsten seines Sohnes Ruprecht, was zum Krieg gegen Herzog Albrecht von Bayern-München führte. Der Friedensschluss erfolgte auf den Reichstagen zu Köln 1505 und Konstanz 1507.

Bayerischer Krieg (1420/22) (1420 - 1422)

Der Bayerische Krieg war eine Auseinandersetzung zwischen Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt und Heinrich XVI. von Bayern-Landshut.

Bayerischer Krieg (1458/63) (1458 - 1463)

Der Bayerische Krieg war Folge der Expansionsbestrebungen der Fürstentümer, dabei stand Markgraf Albrecht Achilles aus dem Hause der Hohenzollern, der zu diesem Zeitpunkt bereits die Fürstentümer Brandenburg-Kulmbach und Brandenburg-Ansbach in seiner Hand vereinte Ludwig dem Reichen als Herzog von Bayern-Landshut aus dem Hause der Wittelsbacher gegenüber.

Böcklerkrieg (1468 - 1469)

Bereits 1466 hatte sich die Ritterschaft des Bayerischen Waldes unter Führung des Hans von Degenberg zum „Böcklerbund“ zusammengeschlossen, war dann aber 1468/69 im Böcklerkrieg vom Herzog niedergeworfen worden.

Burgunderkriege (1474 - 1476)

Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem Herzogtum Burgund und der Schweizer Eidgenossenschaft. In der Schlacht bei Murten im heutigen Kanton Freiburg am 22. Juni 1476 fügten die Eidgenossen Burgunderherzog Karl dem Kühnen die entscheidende Niederlage bei.

Dernbacher Fehde (Anfang 13.Jh. - 1333)

Fehde zwischen den Grafen von Nassau und den Adlien von Dernbach. Die Fehde soll Anfang 13.Jh. begonnen haben und erst 1333 mit dem Sieg der Nassauer geendet haben.

Devolutionskrieg (1667 - 1668)

Der Devolutionskrieg war ein militärischer Konflikt zwischen Spanien und Frankreich, in dem König Ludwig XIV. von Frankreich Teile der Spanischen Niederlande beanspruchte. Der Krieg wurde am 2. Mai 1668 mit der Unterzeichnung des Friedens von Aachen beendet, in dem Spanien einige Territorien abtreten musste.

Dritter Geldrischer Erbfolgekrieg (1543)

Kriegerische Auseinandersetzung um das Herzogtum Geldern zwischen den Vereinigten Herzogtümern Jülich-Kleve-Berg und Kaiser Karl V. im Jahr 1543. Der Konflikt endete im gleichen Jahr mit dem Vertrag von Venlo.

Eltzer Fehde (1331-1336/37)

Die Eltzer Fehde entstand infolge der 1331 beginnenden Bemühungen des Trierer Erzbischofs und Kurfürsten Balduin von Luxemburg, die reichsministerialen Ritter der Burgen Ehrenburg, Eltz, Schöneck, Waldeck in das Trierer Amts- und Dienstrecht einzugliedern und sie einem einheitlichen, landesherrlichem Verwaltungsaufbau unterzuordnen. 1336/37 wurde die Fehde wohl zu seinen Bedingungen beendet und gesühnt.

Erster Markgrafenkrieg (1449 - 1450)

Auseinandersetzung wischen der freien Reichsstadt Nürnberg und dem Ansbacher Markgrafen Albrecht Achilles

Eversteiner Fehde (1404 - 1409)

Eversteinsche Fehde, Erbfolgekrieg der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, Heinrich und Bernhard gegen Lippe.

Französischer Revolutionskrieg (1792-1801)

Kriegszüge der Girondisten während der französischen Revolution gegen das von Preußen unterstützte Österreich. Der Krieg endete 1801 mit dem Frieden von Lunéville.

Fürstenkrieg (1458 - 1463)

Bewaffnete Auseinandersetzung, die sich über weite Teile Süddeutschlands erstreckte. Ausgangspunkt waren machtpolitische Ambitionen des Markgrafen Albrecht Achilles von Brandenburg-Ansbach, der eine Vormachtstellung in Franken erreichen wollte. Unter Vermittlung des böhmischen Königs Georg Podiebrad kam am 22./23. August 1463 in Prag ein Friedensschluss ("Prager Friede") zustande, der das Mächtegleichgewicht in Franken vorübergehend wiederherstellte.

Geroldsecker Krieg (1426 - 1434)

Nach dem Aussterben der Geroldsecker Linie Lahr-Mahlberg mit Heinrich III. 1426 erhält Graf Johann von Mörs-Saarwerden deren Besitzungen, worauf es zum Geroldsecker Krieg, unter Beteiligung mehrerer südwestdeutscher Adeliger, kommt.

Güssinge Fehde (1289)

Fehde zwischen dem habsburgischen Herzogtum Österreich und Steiermark und den ungarischen Herren von Güns im deutschwestungarischen Grenzbereich. Die österreichischen Truppen blieben siegreich, die eroberten Herrschaften mussten allerdings nach dem Friedensschluss von Hainburg (1291) wieder an die Günser Herren zurückgegeben werden.

Hafturfehde

Im Zuge einer Hafturfehde versprach ein freigelassener Häftling eidlich, sich nicht an den für seine Verhaftung Verantwortlichen zu rächen.

Hennenkrieg (1474 - 1475)

Als Hennenkrieg werden kriegerische Auseinandersetzungen zwischen dem unter habsburgischem Einfluss und der Kontrolle des Gotteshausbundes stehenden Unterengadin einerseits und dem habsburgischen Tirol anderseits bezeichnet.

Hessischer Bruderkrieg (1460)

Auseinandersetzung nach dem Tode des Landgrafen Ludwig I. von Hessen zwischen seinen Söhnen Ludwig 'II. und Heinrich III. zur Durchsetzung von Gebietsansprüchen.

Hildesheimer Stiftsfehde (1519 - 1523)

Die Hildesheimer Stiftsfehde bezeichnet einen Konflikt zwischen dem Hochstift Hildesheim und den welfischen Fürstentümern Braunschweig-Wolfenbüttel und Calenberg. Die Stiftsfehde endete mit dem Quedlinburger Rezess im Jahre 1523.

Holländischer Krieg (1672 - 1679)

Ausgelöst wurde der Holländische Krieg durch einen Angriff des französischen Königs Ludwig XIV. und dessen Verbündeten auf die Vereinigten Niederlande.

Hussitenkrieg (1419 - 1434/39)

Bezeichnung für eine Reihe von Auseinandersetzungen und Schlachten, ausgehend vom Gebiet des Königreichs Böhmen. Ausgangspunkt waren reformatorische bzw. revolutionäre Strömungen, die sich ab 1415 nach der Verbrennung des Theologen und Reformators Jan Hus herausbildeten. Als politischer und wirtschaftlicher Sieger der Hussitenkriege gilt der niedere Adel der böhmischen Länder. Durch die Hussitenkriege verloren die böhmischen Länder ihre im 14. Jahrhundert wirtschaftlich und kulturell führende Stellung in Europa für mehrere Generationen.

Landshuter Erbfolgekrieg (1503 - 1505)

Der Landshuter Erbfolgekrieg wurde von einem Streit um die Erbfolge in Bayern-Landshut ausgelöst, als der letzte dortige Herzog ohne männliche Nachkommen starb.

Löwlerkrieg (1491/92)

Auseinandersetzung Herzog Albrechts IV. von Bayern mit dem Löwlerbund

Lüneburger Erbfolgekrieg (1370 - 1373)

Der Lüneburger Erbfolgekrieg war ein Konflikt um die Erbfolge im Fürstentum Lüneburg.

Mainzer Stiftsfehde (1461 - 1462)

Die Mainzer Erzstiftsfehde war ein kriegerischer Konflikt um den Stuhl des Mainzer Erzbischofs.

Österreichischer Erbfolgekrieg (1740–1748)

Der Österreichische Erbfolgekrieg brach aus, als nach dem Tod Kaiser Karls VI. (und damit dem Aussterben des Hauses Habsburg im Mannesstamm) seine Tochter Maria Theresia den österreichischen Erzherzogthron bestieg und mehrere europäische Fürsten eigene Ansprüche auf die Habsburgische Erblande bzw. das römisch-deutsche Kaisertum erhoben.

Österreichischer Krieg (1410 - 1413)

Auseinandersetzungen zwischen den Herzögen von Bayern (-Ingolstadt und -München) und dem Tiroler Landesfürsten, die 1410 und 1412/13 zu zwei offenbar schlecht vorbereiteten und letztlich ergebnislosen Einfällen nach Tirol führten.

Pfälzer Krieg (1504)

Auseinandersetzung zwischen Herzog Ulrich von Württemberg und dem Kurfürsten Philipp von der Pfalz. Als Folge der Pfälzer Niederlage konnte Herzog Ulrich seine Eroberungen nach der Beilegung des Erbstreits auf dem Reichstag zu Köln (1505) und eines Friedensvertrags von 1512 behalten.

Pfälzischer Erbfolgekrieg (1688 - 1697)

Kriegsziel Frankreichs war die Sicherung und der Ausbau französischer Gebiete auf Reichsboden und die Gewinnung der Rheingrenze

Regensberger Fehde (1267-1268)

Die Regensberger Fehde war eine Fehde zwischen Rudolf von Habsburg und der mit Habsburg verbündeten Stadt Zürich gegen die Freiherren von Regensberg.

Reunionskriege (1667 - 1697)

Zusammenfassender Begriff für den Devolutionskrieg oder 1. Reunionskrieg, den Holländischen Krieg oder 2. Reunionskrieg und den Pfälzischen Erbfolgekrieg oder 3. Reunionskrieg

Rheinischer Zollkrieg (1301- 1302)

Krieg um die Rheinzölle zwischen König Albrecht von Österreich und den Kurfürsten von Köln, Mainz und Trier sowie des Pfalzgrafen, endete mit dem Sieg König Albrechts

Sachsenkrieg (Sommer 1073 - 1075)

Der Sachsenkrieg bezeichnet die Auseinandersetzungen zwischen dem salischen Königshaus und den aufständischen Sachsen. Seinen Höhepunkt fand dieser teilweise bewaffnet ausgetragene Konflikt unter König Heinrich IV.

Sachsenkriege (772 - um 804)

Die Sachsenkriege Karls des Großen begannen im Sommer 772 mit der Zerstörung der Irminsul und einem Feldzug des fränkischen Königs Karls des Großen gegen das Volk der Sachsen und endeten 804 mit der Unterwerfung der sächsischen Nordalbingier und der Ernennung des Missionars Liudger zum ersten Bischof von Münster im Jahr 805.

Sächsische Fehde (1514 - 1517)

Als Sächsische Fehde wird die Auseinandersetzung zwischen dem ostfriesischen Grafen Edzard I. und Georg von Sachsen bezeichnet.

Sächsischer Bruderkrieg (1446 - 1451)

Als Sächsischer Bruderkrieg werden die kriegerischen Auseinandersetzungen bezeichnet, die um die wettinischen Herrschaftsgebiete zwischen den Brüdern Herzog Wilhelm III. (der Tapfere) und Kurfürst Friedrich II. (der Sanftmütige) von Sachsen geführt worden sind.

Schamserfehde (Mitte 15.Jh.)

Die Schamserfehde war eine kriegerische Auseinandersetzung des Hauses Werdenberg-Sargans mit den lokalen Häusern im Schams, im Domleschg und in Safien sowie ihren Verbündeten.

Schmalkaldischer Krieg (1546 - 1547)

Der Schmalkaldische Krieg wurde von Kaiser Karl V. gegen den Schmalkaldischen Bund, ein Bündnis protestantischer Landesfürsten und Städte unter der Führung von Kursachsen und Hessen, geführt.

Schwabenkrieg (Januar bis September 1499)

Der Schwabenkrieg war ein kriegerischer Konflikt zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Haus Habsburg-Österreich mit seinem maßgeblichen Verbündeten, dem Schwäbischen Bund, um die Vorherrschaft im habsburgisch-eidgenössischen Grenzgebiet.

Siebenjähriger Krieg (1756 - 1763)

Krieg zwischen Preußen und Großbritannien auf der einen und Österreich, Frankreich, Rußland auf der anderen Seite, Preußen etablierte sich durch den Krieg als fünfte europäische Großmacht

Soester Fehde (1444-1449)

Die Stadt Soest behauptete in der Soester Fehde ihre Freiheit gegenüber dem Erzbischof Dietrich von Köln (1414–1463), der versuchte, seine Herrschaft zu restaurieren.

Spanisch-Niederländischer Krieg (1568 - 1648)

Im Spanisch-Niederländischen Krieg von 1568 bis 1648 erkämpfte die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande ihre Unabhängigkeit von der spanischen Krone. Mit seinem Ende schieden die nördlichen Niederlande zugleich aus dem Verband des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation aus.

Spanischer Erbfolgekrieg (1701 - 1714)

Der Spanische Erbfolgekrieg war ein Kabinettskrieg, der um das Erbe des letzten spanischen Habsburgers, König Karl II. von Spanien, geführt wurde.

Spiegelberger Fehde

In der "Spiegelberger Fehde" wurden die Grafen von Spiegelberg als Raubritter gebrandmarkt und beinahe ausgelöscht.

Sponheimer Fehde (1279)

Aufstand des höheren Adels von Kurmainz gegen den Erzbischof Werner von Eppstein, der mit dessen Sieg bei Sprendlingen/Bingen 1279 endete

Städtekrieg (1387 - 1389)

Auseinandersetzung zwischen dem Schwäbischen Städtebund und den bayerischen Herzögen

Sternerkrieg (1367 - 1373)

Aufstand der im "Sternerbund" vereinigten hessischen Adligen unter der Führung des Grafen Gottfried von Ziegenhain gegen Landgraf Hermann von Hessen 1367/73. Landgraf Hermann konnte seine Macht behaupten.

Streiturfehde

Die Streiturfehde beendete eine begonnene oder angedrohte Fehde.

Thüringer Grafenkrieg (1342 - 1346)

Der Thüringer Grafenkrieg war eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen einer Reihe von uradligen Familien und dem Haus Wettin um die Vorherrschaft in Thüringen.

Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg (1247 - 1264)

Der thüringisch-hessische Erbfolgekrieg war die kriegerische Auseinandersetzung um die Nachfolge der ausgestorbenen Landgrafen von Thüringen.

Truchsessischer Krieg (1583 - 1588)

Der Truchsessische Krieg war ein zwischen kurkölnischen und bayerischen Truppen ausgetragener Konflikt.

Vogtländischer Krieg (1354 - 1357)

Im Vogtländischen Krieg verloren die Vögte von Weida, Gera und Plauen den Großteil ihres Besitzes an Kaiser Karl IV. und die Wettiner.

Waldenfelser Fehde (1441 - 1446)

Die Waldenfelser Fehde war eine Fehde von Familienmitgliedern der von Waldenfels gegen die Reichsstädte Nürnberg, Windsheim und Rothenburg.

Weißenburger Fehde

Ein 1463 mit Kurpfalz zum Zweck gegenseitiger Bestandswahrung vertraglich herbeigeführtes Einvernehmen zerbrach erneut in der 1470/71 ausgefochtenen, sich zu reichspolitischen Dimensionen weitenden Weißenburger Fehde. In diesem Streit, den Kf. Friedrich der Siegreiche in seiner Eigenschaft als Reichslandvogt des Elsaß gegen die seine Reform der Benediktinerabtei ablehnende Stadt vom Zaun brach, bestellte Kaiser Friedrich III. L. im Vertrauen auf seine militärische Tüchtigkeit im Jan. 1470 zum Feldhauptmann und ernannte ihn sogar 1471 zum Reichslandvogt. L.s völlige militärische Niederlage im Sept. 1471 bedeutete eine merkliche Beeinträchtigung der Aktivitäten der Reichsreformbewegung und stellte im Ringen um den Besitz der Reichslandvogtei Elsaß zwischen Habsburg und Wittelsbach den alten Zustand wieder her. L. hatte große territoriale Einbußen hinzunehmen, die sein Fürstentum aus der Oberrheinebene und von der unteren Nahe fast gan

Zweiter Markgrafenkrieg (1552 - 1555)

zwischen Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach und den Hochstiften Bamberg und Würzburg und der Reichsstadt Nürnberg und später Moritz von Sachsen