ehemalige Häuptlingssitz, zweistöckiges Wohnschloss der Renaissance mit hohem Walmdach, achteckiger Treppenturm vor der Mitte der Hauptfassade mit geschweifter Haube und korbbogigem Portal, Anlage von Gräften umschlossen
Zweigeschossiger Backsteinbau über einen unregelmäßigen, rechteckigen Grundriss unter Walmdach. An der Fassade oktogonaler, viergeschossiger Treppenturm mit Glockendach, der etwas aus der Mitte gerückt ist; links zwei Fensterachsen, rechts vier Achsen. Fassade und Turm mit Sandsteingliederungen in Form einen Gurtgesims, Kreuzstockfenster aus Sandstein mit gemauerten Zwillingsbögen und Sandsteinmuscheln. Die beiden oberen Turmgeschosse mit horizontalen Sandsteinbändern gegliedert. Aufwändig gestaltete Sandsteinportale, im Turm von 1578, auf der rechten Fassadenseite ein nachträglich eingebautes Portal von 1690.Innere Geschosshöhen stimmen nicht mit der Außengestaltung überein. Im Erdgeschoss auf der Südseite sog. Rittersaal mit Kamin, dessen Sims durch eine Holzummantelung ersetzt wurde – hier eine Gemälde von 1774, das Fischhausen im 18. Jahrhundert zeigt.Obergeschoss nur über den Treppenturm erschlossen.
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