Nutzung
  • Privatbesitz
  • Gutsanlage

Gripswald

Lage

Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Ort
40668 Meerbusch-Ossum
Adresse
Ossum 13
Lage
südlich von Ossum am Rande des Waldes Herrenbusch
Koordinaten
51.30327°, 6.64542°

Beschreibung

vierflügelige Backsteinhofanlage, zweigeschossiger rechteckiger Hauptbau mit angesetztem runden Eckturm

1422 wurde Gripswald zum Lehnsgut erhoben und blieb bis zur Säkularisation kurfürstlicher Besitz. In der Fassade des Rundturms wurden als Dekoration 28 romanische Doppelsäulen aus den Ruinen des zerstörten Kreuzganges des Prämonstratenserklosters St. Maria und Andreas in Knechtsteden bei Dormagen verbaut.


Historie

12.Jh. (Erwähnung als Hofanlage in einer Urkunde)
1422Erhebung zum Lehnsgut
1547Errichtung eines Rundturmanbaus; eines Treppenturmanbaus; sowie eines rechteckigen Wirtschaftsgebäudes
um 1800Aufstockung des Rundturms
2018Ausbau des Ostflügels zu Wohnzwecken

Besitzer

Ende 18. Jh. Familie Herbertz
Ende 19. Jh. Familie von Arenberg



Literatur und Quellen

  Schöndeling, Norbert, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.): Stadt Meerbusch. Rheinische Kunststätten 389, Neuss 1993


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