Nutzung
  • frei zugängliche Ruine
  • Gottesdienste


Lage

Bundesland
Bayern
Ort
91281 Königstein-Breitenstein
Adresse
Breitenstein
Lage
auf dem 612 m hohen Dolomitfelsen des Breitensteins sö von Königstein
Koordinaten
49.59967°, 11.64814°

Beschreibung

Die Anlage besteht aus dem Hinteren Breitenstein (auch Altbreitenstein genannt) und dem Vorderen Breitenstein. Während vom Hinteren Breitenstein keine Reste erhalten blieben, blieb vom Vorderen Breitenstein der eindrucksvolle Torbau mit Kapelle im Obergeschoss erhalten. Bei der Kapelle handelt es sich nach Erkenntnissen des Heimatforschers Mathias Conrad nicht um eine romanische Doppelkapelle. Die Einrichtung eines Kapellenraumes im Untergeschoss des Torturmes, der ehemaligen Torpassage, erfolgte erst um 1713.
Erhalten: Torkapelle, Brunnen


Kapelle

Patrozinium:Heilige Dreifaltigkeit und St. Johannes
Beschreibung:romanische Doppelkapelle aus dem 12.Jh. im Obergeschoss des Torturmes, 1973/74 renoviert, der Heiligen Dreifaltigkeit und St.Johannes geweith

Außenansicht
Klaus M., CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Historie

11./12.Jh. auf dem Vorderen Breitenstein errichtet
1266 (Hermann von Breitenstein)
nach 1188Ministeriale der Staufer bauen eine zweite Burg auf dem Hinteren Breitenstein
Mitte 13.Jh. Errichtung neuer Gebäude
bald nach 1627verfallen
um 1713Restaurierung des Torturmes; Einrichtung einer Kapelle im Untergeschoss des Turmes; vielleicht durch Herzogin Eleonore
um 1860Errichtung der Freitreppe
27. Oktober 1974Wiedereröffnung der Kapelle nach Restaurierung

Besitzer

ErbauerGrafen von Sulzbach
Ende 14. Jh. die Burg ist vorübergehend an Herzog Stephan von Bayern verpfändet
bis 1627 Herren von Breitenstein
1627 Herzöge von Sulzbach



Literatur und Quellen

  Conrad, Mathias, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Torkapelle der Burg Breitenstein, in: Denkmalpflege Informationen Nr. 164 S.42ff, München 2016
  Helml, Stefan: Burgen und Schlösser im Kreis Amberg-Sulzbach, (o.O.) 1991
  Pfistermeister, Ursula: Burgen der Oberpfalz, 3.00. Aufl., Regensburg 1979
  Amberg und das Land an Naab und Vils. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 44, Stuttgart 2004


Bilder




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