spätromanische trapezförmige Anlage, ehemaliger Ministerialensitz der Thüringer Landgrafen, Haupt- oder Kernburg geschlossene spätromanische Anlage, mehrfache gotische Um- und Erweiterungsbauten, im Grundriss unregelmäßiges Fünfeck, vorgelegter Torzwinger, umlaufende Mantelmauer mit drei Gebäudeflügeln um engen Hof, Zugangsseite im SO, schlanker Rundturm, Palas mit spitzbögigen Arkaden
Erhalten: Bergfried, Vorwerk mit Herrenhaus
Georg Voss (Hrsg.): Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens. Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt. Amtsgerichtsbezirk Frankenhausen und Schlotheim. Heft 5. Gustav Fischer Verlag. Jena 1889, S. 76
Der romanische Bergfried liegt in der SO-Ecke der Anlage und tritt nach außen und innen aus der Mantelmauer hervor.