langgezogene Rechteckanlage einer Höhenburg, von zwei Wällen umgeben, längliche Ringmauer, Rundturmrest (Flankierungsturm) im SW der Anlage, sw des Bergfrieds befand sich ein Brunnen oder eine Zisterne, Haupttor vermutlich im SO der AnlageErhalten: Ruine von Bergfried, Ringmauer und Rundturm im SW der AnlageAuf einem bewaldeten Basaltkegel steht die Ruine der 1328 von Graf Johann von Nassau mit künstlichem Wall und Graben erbauten, rechteckigen Gipfelburg. Von 1331 bis 1600 gehörte sie (damals Eigenberg genannt) den Herren von Mudersbach. 1632 stürzte der runde, mit drei Halbrundvorlagen versehene Bergfried ein, dessen unterer Teil mit dem tonnengewölbten Verlies erhalten ist. Auf der anderen Seite der mit Schießscharten besetzten Ringmauer steht der ebenso hohe Rest des Südwestturms.
Die Burg wurde zum Schutz der Calenberger Cent (mittelalterliches Gericht) errichtet.