Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Bezirk:Köln
KreisEuskirchen
Ort53937 Schleiden
Adresse:Vorburg 9
Lage:auf einem in das Schleidener Tal vorspringenden Bergrücken
Koordinaten:50.528565°, 6.472178°
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Beschreibung

Höhenburg aus verschiedenen Bauzeiten, langgestreckter dreigeschossiger Südflügel unter Einbeziehung eines gotischen Saalbaus und der gotischen Schildmauer errichtet, gotischer Ostflügel ,davon Südteil erhalten


Kapelle

Konrad von Schleiden übertrug seine Burgkapelle 1214 an das Kloster Steinfeld. Um 1340 Bau der gotischen Kirche, 1516-25 Errichtung des spätgotischen Saalbaus.

Maße

Schlosskomplex ca. 47 x 80 m

Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Herren von Schleidenals Erbauer
Herren von Nassau–Diez
Grafen von Manderscheid1450
von der Marck1593
von Arenberg1773

Historie

11.Jh? für die Herren von Schleiden errichtet
1121/31 und 1198 („castrum“)
2. Hälfte 14. Jh.Errichtung eines Neubaus
16. Jh.Errichtung eines Neubaus
1689durch französische Truppen zerstört
1702durch französische Truppen zerstört
um 1726schlossartig umgestaltet
1830Abbruch des Nordtraktes
1744Bau des Ostflügels (Johann Joseph Couven)
1854Abbruch des Torturms
Dezember 1944im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff schwer beschädigt, komplette Zerstörung des Ostflügels
nach 1952Wiederaufbau
2000/01Aufdeckung der Fundamente von Torturm und halbrundem Eckturm

Objekte im Umkreis von 10 Kilometern

NameOrtArtDistance (km)Bild
NameOrtArtDistance (km)Bild
DreibornSchleiden-DreibornWasserburg4.35
Reifferscheidt 
Reifferscheid
Hellenthal-ReifferscheidtRuine5.72
Stolzenburg 
Sötenich
Kall-SötenichRuine6.90
WildenburgHellenthalBurg7.56
DalbendenKall-UrftSchloss7.59

Quellen und Literatur

  • Schmitz-Ehmke, Ruth: Schleiden in der Eifel. Rheinische Kunststätten 263, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.),  Neuss 1982

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