Nutzung
  • Privatbesitz
Links

Bruch

Lage

Bundesland
Rheinland-Pfalz
Ort
54518 Bruch
Adresse
In der Burg 1
Lage
auf einem Felsen in der sumpfigen Niederung der Salm
Koordinaten
49.95291°, 6.78560°

Beschreibung

Burg Bruch ist eine ehemals wasserumwehrte Niederungsburg von ca. 100 x 50 m. Die Anlage gliedert sich in eine Kernburg mit Herrenhaus und Bergfried sowie einer bedeutend größeren Vorburg mit Torhaus. Die Kernburg ist von einem polygonalen Mauerzug umgeben und liegt rund 4 m über dem Niveau der Vorburg. Das Herrenhaus der Kernburg ist ein schlichter, fünfachsiger, überputzter Wohnbau mit Mansardwalmdach und anschließender Kapelle. Der schlanke Eckturm der Vorburg besitzt äußerlich die gleichen Strukturen wie der Bergfried. In der Vorburg befindet sich zwischen den beiden Türmen der ehemalige Zehntspeicher mit einer Länge von 43 m.
Erhalten: Herrenhaus, Bergfried

Die früheste urkundliche Erwähnung der Burg Bruch stammt aus dem Jahr 1138. Als Sitz der Herren von Bruch im Verlauf der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet, ging die Burg nach dem Aussterben des Geschlechts 1338 in den Besitz Dietrichs von Daun über.


Maße
ca. 100 x 50 m


Bergfried

Form:rund
Höhe:28,00 m
Außendurchmesser:8,80 m
Höhe des Eingangs:8 m
(max.) Mauerstärke:2,20 m


Kapelle

Beschreibung:13.Jh. Bau der Kapelle


Historie

12.Jh. für die Herren von Bruch errichtet
1138 (Fridelo von Bruch wird in der Stiftungsurkunde des Klosters Himmerod als Zeuge genannt)
1211 („Theodoricus de Broche“ erscheint in einer Urkunde als „comes de castele“)
1243 („Theodoricus de Broche“ erscheint in einer Urkunde als „dominus castri de Bruche“)

Besitzer

ErbauerHerren von Bruch
Herren von Daun
von Rheineck
von Warsberg
von Criechingen
von Metternich zu Burtscheid
von Kesselstatt
seit 1995 Familie Förschner



Literatur und Quellen

  Freckmann, Klaus, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.): Burg und Dorf Bruch bei Wittlich. Rheinische Kunststätten 260, Neuss 1981
  Gondorf, Bernhard: Die Burgen der Eifel und ihrer Randgebiete. Ein Lexikon der „festen Häuser“, Köln 1984, ISBN 3-7616-0723-7
  Knödgen, Marita, Deutsche Burgenvereinigung (Hrsg.): Erweiterungsbau Burg Bruch, in: Zeitschrift „Burgen und Schlösser” 1993/I, S. 41, Braubach/Rhein 1993


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Schloss Dreis Dreis 2,42 km -
Wallburg Dreis Dreis 3,94 km -
Schloss Dodenburg Wittlich-Dodenburg 4,30 km