• Bild 1: © Maik Haim - www.gemeinde-hessen.de ©
    Bild 2: © Maik Haim - www.gemeinde-hessen.de ©
    Bild 3: Kupferstich von Matthäus Merian ©
    Bild 4: Kupferstich von Matthäus Merian ©

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Sachsen-Anhalt
LandkreisHarz
Ort38835 Osterwieck-Hessen
Lage:am linken westlichen Ufer der Au, in der NO-Ecke des Dorfes
Koordinaten:52.019074°, 10.781117°

Objekte im Umkreis



Beschreibung

ruinenhafte Reste der mittelalterlichen Burganlage mit zwei Bergfrieden aus Bruchsteinmauerwerk, gotische renaissancehafte und barock überformte Schlossgebäude sowie barocke Nebengebäude, im Innenhof drei Renaissancetreppentürme in unterschiedlichen Zustand erhalten
Nach dem Aussterben der Familie von Hessen, die erstmals 1129 namentlich erwähnt wurde, waren im 14. Jh. die Regensteiner Grafen und ab 1343 die Braunschweiger Herzöge im Besitz der Burg. Diese ließen 1560 zu Residenzzwecken die Bergfriede der Ober- und der Unterburg mit neuen Helmen bestücken, dem Torgebäude Renaissanceflügel anfügen und den Westflügel der Oberburg erweitern. Ende des 16. Jh. diente das Schloss zeitweise als Witwensitz der Braunschweiger Herzoginnen.

Erhalten: Teile von Vor- und Hauptburg

Maße

1. Bergfried 7 x 7 m
Höhe 30 m
2. Bergfried 11 x 11 m
Höhe 35 m

Besitzer

Edelherren von HessenErbauer
Grafen von Regenstein1330
Herzöge von Braunschweig1343

Historie

966erwähnt
1129Errichtung eines Neubaus
13. Jh.Durchführung von Aus-/Umbauten
um 1560Ausbau zum Schloss
seit Ende 16. Jh.Witwensitz Braunschweiger Herzöginnen
17. Jh.Erweiterung des Ostflügels
1811Oberburg teilweise abgebrannt
1948Abbruch des Westflügels
seit 1995Durchführung von Sanierungsmaßnahmen durch den Förderverein

Quellen und Literatur

  • Arnhold,  Elmar /  Kotyrba,   Sándor: Burgen und Schlösser - Landkreis Harz,  Braunschweig 2010
  • Kotyrba,  Sándor: Schloss Hessen - Fürstlich Braunschweigische Residenz der Renaissance,  Braunschweig 2010
  • Stolberg,  Friedrich: Befestigungsanlagen im und am Harz - Von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit,  Hildesheim 1983