Sammlung Alexander Duncker, um 1860
  • Sammlung Alexander Duncker, um 1860 ©

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Sachsen-Anhalt
LandkreisHarz
Ort38871 Ilsenburg (Harz)
Lage:unmittelbar südlich der Stadt Ilsenburg auf Steilufer über der Ilse
Koordinaten:51.859909°, 10.678828°

Objekte im Umkreis



Beschreibung

Die ursprüngliche Burganlage ist restlos in den Klosterbauten aufgegangen.
Von den Klostergebäuden sind die spätromanischen S- und O-Flügel erhalten.

Erhalten: Klosteranlage, Wall- und Grabenreste der alten Burganlage

Maße

Umfang ca. 10 x 50 m

Besitzer

Bistum Halberstadt1003 als Schenkung König Heinrichs II.
Grafen von Stolberg–Wernigerode1572
Graf Otto von Stolberg–Wernigerode1945 enteignet
Stiftung Kloster Ilsenburg2005

Historie

995 (Königsgut "Elysynaburg" in einer Urkunde Königs Otto II.)
ab 1003Umwandlung und Ausbau zur Klosteranlage
1525Zerstörung des Klosters im Bauernkrieg
18. Jh.Nutzung des Klosters als Witwensitz oder Zweitresidenz der Grafen von Wernigerode
1861–1863Umwandlung des Klosters in einen romantisierenden Schlossneubau für Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode (Eisenbahnbaumeister Carl Ebeling, leitender Architekt Carl Frühling aus Blankenburg)
bis 1929Wohnsitz von Mitgliedern der fürstlichen Familie
1955Ausgrabung von Mauerresten der alten Burganlage

Quellen und Literatur

  • Braun,  Wolfgang /  Sternal,   Bernd: Burgen und Schlösser der Harzregion - Band 5 2014
  • Pörner,  Ernst /  Riefenstahl,   Hans: Die Burg auf dem Ilsestein, Hüttenmuseum Ilsenburg (Hrsg.) 1966
  • Stolberg,  Friedrich: Befestigungsanlagen im und am Harz - Von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit,  Hildesheim 1983