alle Bilder © Andreas Umbreit Terrapolaris

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Bayern
Bezirk:Niederbayern
LandkreisDeggendorf
Ort94577 Winzer-Flintsbach
Adresse:Puchbergerstraße 17
Koordinaten:48.715024°, 13.103642°
Lage in Google MapsLage in OpenStreetMapLage in OpenTopoMap

Beschreibung

Flintsbach gehörte gehörte schon im 8./9. Jahrhundert zum Kloster Niederaltaich, dann erneut von 1005 bis zur Säkularisation 1803, und war für das Kloster vor allem durch den hier vorkommenden Kalk von Interesse, der hier abgebaut und gebrannt wurde. Stattlicher, zweigeschossiger und fast quadratischer Bau mit Putzgliederung und Walmdach, dessen Südseite die St. Johannes gewidmete Amtshofkapelle bildet. Nördlich des Schlosses liegt auf der anderen Seite der Puchbergerstraße der ehemalige Wirtschaftshof. Im Inneren ist das Schloß weitgehend im Stil des späten 20. Jh. gestaltet, in einzelnen Räumen sind die alten Gewölbe noch unverkleidet zu sehen (für Besucher nicht zugänglich).


Kapelle

Patrozinium:St. Johannes
1244 Ersterwähnung der Johannes-Kapelle, ursprünglich alleinstehend und sicher deutlich älter, im 14. Jh. umgebaut und im 17. Jahrhundert barockisiert. Die St. Johannes Amtssitzkapelle kann in Absprache mit der Gaststätte (Schlüssel) besichtigt werden.

Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Kloster Niederaltaichbis 1803
Familie Schadenfroh

Historie

1727erbaut
1257Zerstörung der Höhenburg der Grafen von Bogen über dem Dorf. Steine der Burg ließ Abt Hermann (ca. 1200-1273) von Niederaltaich in der Folge zum Anbau eines Amtssitzes des örtlichen Vertreters des Klosters an die Johannes-Kapelle verwenden. Als klösterliches Hofmarkschloss wurde es vom Kloster als Lehen vergeben - unter anderem auch an die in der Region ansässige Adelsfamilie Puchberg (um 1500 ausgestorben)
1727Jahreszahl-Inschrift weist auf einen barocken Umbau hin
1803Säkularisierung des Besitzes

Objekte im Umkreis von 10 Kilometern

NameOrtArtDistance (km)Bild
NameOrtArtDistance (km)Bild
FlintsbachWinzer-Flintsbachverschwundene Burg0.34
Engelsberg 
Engelsburg
Engelsberg
Winzer-DoblBurgrest1.15
HinterreckenbergWinzer-Hinterreckenbergverschwundene Burg1.41
UnterholzenWinzer-UnterholzenWallburg2.36
UnterholzenWinzer-Unterholzenverschwundene Burg2.61
Winzer 
Oberwinzer
WinzerRuine2.97
WinzerWinzerBefestigungsrest3.01
GrubdorfHofkirchen-GrubdorfSchlossrest4.22
Schöllnstein 
Schellenstein
Iggensbach-SchöllnsteinRuine4.76
GirchingKünzing-Girchingverschwundene Wasserburg6.09
UnternbergKünzing-Unternbergverschwundene befestigte Siedlung6.16
PödingOsterhofen-Pödingverschwundene Burg6.18
NeuhofenSchöllnach-SchwanenkirchenWallburg6.29
HolzbergHengersberg-Waltersdorfverschwundene Burg6.33
Traunersches Schlössl (Osterhofen) 
Traunersches Schlössl
OsterhofenSchloss6.34
Leuchtenbergschlössl (Osterhofen) 
Leuchtenbergschlössl
OsterhofenSchloss6.38
OsterhofenOsterhofenverschwundene Burg6.41
PleintingVilshofen an der Donau-PleintingWallburg6.76
Hilgartsberg 
Hiltgartsberg
Hofkirchen-HilgartsbergRuine6.96
SchöllnachSchöllnachverschwundenes Schloss7.11
ZillingHengersberg-Schwarzachverschwundene Burg7.33
UnterbuchVilshofen an der Donau-UnterbuchWallburg7.34
Hengersberg 
Frauenberg
Maria Himmelfahrt
Helmgeresberg
HengersbergBurgrest7.59
HaardorfOsterhofen-Haardorfverschwundene Burg7.68
Rohrberg 
Sankt Michael
Hengersbergangebliche/vermutete
Burg-/Schlossanlage
7.79
ThundorfOsterhofen-Thundorfverschwundene Burg7.94
ZierbergAuerbach-EngollingWallburg8.36
OsterhofenOsterhofenStadtbefestigung9.66

Quellen und Literatur

  • Habel,  Heinrich /  Himen (Bearb.),   Helga: Denkmäler in Bayern - Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler: Band II Niederbayern, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.),  München 1985