Ehrenberg

Ehrenburg

Burgruine


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Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Baden-Württemberg
Bezirk:Franken
LandkreisHeilbronn
Ort74906 Bad Rappenau-Heinsheim
Lage:nördlich von Heinsheim auf einem Bergsporn über dem Neckar
Geographische Lage:49.267097°, 9.145913°
Google Maps OpenStreetMap OpenTopoMap

Beschreibung

Kernburg mit mächtigen vorgelagerten Bergfried, weiträumige Anlage, trapezförmiger Grundriss, Schildmauer aus spätstaufischer Zeit, schlossartige bewohnte Vorburg

Die Burg Ehrenberg ist heute nur noch teilweise erhalten. Während die Kernburg in Ruinen liegt, ist die Vorburg wohl erhalten und bewohnt. Der hohe Bergfried steht im Westen frei vor der unregelmäßigen Kernburg, die auch durch eine mächtige Schildmauer geschützt wird. Vom einstigen Palas blieben die Umfassungsmauern mit Staffelgiebel erhalten. Von den übrigen Wohn-, Küchen- und Wirtschaftsgebäuden blieben nur Grundmauern und Kellergewölbe erhalten. Die Vorburg ist ein langgestreckter, geknickter Gebäudezug, der auf der äußeren Burgmauer sitzt. Am unteren Tor befindet sich der „Lange Bau“, ein Wohngebäude mit drei Erkern. Der hohe, obere Torturm besitzt einen spitzbogigen Eingang.

Grundriss


Quelle:
Creative Commons Lizenzvertrag
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Turm

Bergfried

Holger Uwe Schmitt, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Form:quadratisch
Höhe:50,00 m
Grundfläche:11,75 x 11,25 m
(max.) Mauerstärke:3,60 m

Kapelle

p.schmelzle, Public domain, via Wikimedia Commons
Patrozinium:St. Alban
1602 Bau der Burgkapelle St. Alban, 1647 die Herren von Ehrenberg sterben mit Johannes von Ehrenberg aus, 1776 Ausbau der Burgkapelle zu einem spätbarocken Gotteshaus

Maße

Mauerstärke der Ringmauer an der Westseite ca. 2 m

Historische Ansichten





Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

die Herren von Ernberg besitzen die Burg als Wormser Lehen1307–1580
Karl Friedrich Freiherr von Racknitz1805 Kauf
Familie von Racknitz

Historie

1193 (Herren von Erenberg (Ernberg))
Ende 12. Jh.Bau der Schildmauer durch die Grafen von Lauffen?
1235Fertigstellung des Bergfrieds
1460Umbau des Palas
ab 1655Verwaltungssitz des Bistums Worms
17. Jh.Bau der Vorburg
18. Jh.Erneuerung der Vorburg
um 1805Neubau der Vorburg als Gutshof
nach 1965Restaurierung der Hochburg

Ansichten




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Quellen und Literatur

  • Adam, Ernst (1977). Baukunst der Stauferzeit in Baden-Württemberg, 1. Aufl., Stuttgart
  • Buchali, Frank (2012). Lexikon der Burgen und Schlösser im Kreis Heilbronn, 5. Aufl., (.o.O.)
  • Kress, W.W. (1991). Burgen und Schlösser am Neckar, 1. Aufl., Leinfelden-Echterdingen
  • Sattler, Peter und Marion (2004). Burgen und Schlösser im Odenwald, 1. Aufl., (.o.O.)


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