Alternativname(n)
Altes und Neues Schloss
Lage
Land: | Deutschland |
Bundesland: | Baden-Württemberg |
Bezirk: | Bodensee-Oberschwaben |
Landkreis: | Ravensburg |
Ort: | 88410 Bad Wurzach |
Adresse: | Marktstraße 9 |
Geographische Lage: | 47.909208°, 9.896175° |
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Beschreibung
Dreiflügelanlage, dreigeschossiger Hauptbau, zweigeschossige Seitenbauten, Mittelrisalit mit Giebelaufsatz, barockes Treppenhaus

Quelle:Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg - 21. und 22. Lieferung: Donaukreis - Erster Band - Oberämter Biberach, Blaubeuren, Ehingen, Geislingen (1914)

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz
Schlosskapelle 1422 erstmals erwähnt, Kapelle St. Maria und Georg von 1612, 1708/09 renoviert und um zwei Barockaltäre bereichert. 1956 wurde die Kapelle nach Osten hin erweitert.
Grundriss

Quelle:Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg - 21. und 22. Lieferung: Donaukreis - Erster Band - Oberämter Biberach, Blaubeuren, Ehingen, Geislingen (1914)

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Kapelle
Patrozinium: St. Maria und GeorgSchlosskapelle 1422 erstmals erwähnt, Kapelle St. Maria und Georg von 1612, 1708/09 renoviert und um zwei Barockaltäre bereichert. 1956 wurde die Kapelle nach Osten hin erweitert.
Besitzer
Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Truchsessen von Waldburg | |
---|---|
Grafen von Waldburg–Wurzach | |
Salvatorianerorden | 1922 |
Stiftung Kulturdenkmal Schloss Bad Wurzach | 2004 |
Historie
1425 | erwähnt |
---|---|
1691 | Erneuerung des Nebenflügels |
1723–1728 | Ausbau zur Dreiflügelanlage unter Graf Ernst Jakob von Waldburg-Wurzach (Neues Schloss) |
ab 1924 | Nutzung als Internat und Lateinschule durch den Orden der Salvatorianer |
1940–1945 | Nutzung durch die Nationalsozialisten |
ab 1942 | Nutzung als Kriegsgefangenenlager für französische Offiziere |
ab Ende 1942 | Nutzung als ab Ende 1942 Nutzung als Internierungslager für mehr als 600 Männer, Frauen und Kinder von der britischen Kanalinsel Jersey |
Winter 1944/45 | Nutzung als Zwischenstation für rund 70 niederländische Juden aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen.1959/60 Errichtung eines Erweiterungsbaus nach Osten |
1993 | Abbruch des dreigeschossigen Westflügels |
2004 | Gründung der Stiftung Kulturdenkmal Schloss Bad Wurzach |
Objekte im Umkreis von 5 Kilometern
Quellen und Literatur
Hans Ulrich Rudolf (Hrsg.): Stätten der Herrschaft und Macht - Burgen und Schlösser im Landkreis Ravensburg, Ostfildern 2013 |
Miller, Dr. Max / Taddey, Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2. Aufl., Stuttgart 1980 |
Rothenhäusler, Gisela: Das Wurzacher Schloss 1940-1945 - ein kleines Kapitel europäischer Geschichte, (o.O.) 2008 |
Willig, Wolfgang: Landadel-Schlösser in Baden-Württemberg, Balingen 2010 |
Zimdars, Dagmar (Bearb.): Baden-Württemberg II: Die Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen. Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, München 1997 |