Lage
Land: | Deutschland |
Bundesland: | Hessen |
Bezirk: | Kassel |
Landkreis: | Waldeck-Frankenberg |
Ort: | 34454 Bad Arolsen-Landau |
Adresse: | Am Grafenschloss 1–3 |
Lage: | auf einer flachen Kuppe am Ortsrand |
Geographische Lage: | 51.334197°, 9.081001° |
Google Maps OpenStreetMap OpenTopoMap Burgenatlas |
Beschreibung
Bescheidener Schlossbau anstelle einer früheren Burg, kompakte Anlage aus einem südlichen Hauptflügel und einem kleineren parallelen Nordflügel, Treppenturm im Hofwinkel, zweigeschossiger Torbau mit Fachwerkobergeschoss
Von der ursprünglichen Burganlage blieben nur wenige verbaute Reste sowie Stützmauern erhalten. Das heutige Schloss Landau ist eine weitläufige Anlage mit der ehemaligen Kernburg an der Nordseite, einem südlichen Gartenbereich mit umgreifenden Wirtschaftshof und dem Torhaus im O. Die ehemalige Kernburg ist eine einfache Anlage um einen unregelmäßigen Hof. Der zweigeschossige Hauptbau befindet sich an der S-Seite der Kernburg. Das Torhaus besitzt ein Fachwerkobergeschoss und einen runden Treppenturm an der Hofseite.
Von der ursprünglichen Burganlage blieben nur wenige verbaute Reste sowie Stützmauern erhalten. Das heutige Schloss Landau ist eine weitläufige Anlage mit der ehemaligen Kernburg an der Nordseite, einem südlichen Gartenbereich mit umgreifenden Wirtschaftshof und dem Torhaus im O. Die ehemalige Kernburg ist eine einfache Anlage um einen unregelmäßigen Hof. Der zweigeschossige Hauptbau befindet sich an der S-Seite der Kernburg. Das Torhaus besitzt ein Fachwerkobergeschoss und einen runden Treppenturm an der Hofseite.
Historische Funktion
Die Burg diente zur Sicherung des Landes gegen das Erzbistum Köln und den Bischof von Paderborn.
Besitzer
Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Graf Otto von Waldeck | als Erbauer |
---|---|
Grafen von Waldeck–Landau | |
Landgrafen von Hessen | nach 1431 als Lehen |
Historie
Ende 13.Jh. | erbaut |
---|---|
1290 | erwähnt |
um 1300 | Erwähnung von Burgmannen |
um 1330/66 | Erneuerung und Erweiterung der Burg durch Graf Heinrich VI. der Eiserne |
um 1549/50 | schlossartiger Umbau der Anlage durch Graf Johann von Waldeck, Bau des Treppenturms an der Hofseite |
1563 | Bau des Torhauses |
um 1580 | verändert |
1595 | Erweiterung des Torbaus um das Fachwerkobergeschoss |
bis 1597 | das Schloss dient als Residenz |
1679–81 | Abbruch von Teilen der Burg und Errichtung des schlichten Hauptbaus (Baumeister J. Schiefelmann), Ausbau des Nordflügels |
1706–33 | Witwensitz der Gräfin Johanetta |
1728/29 | Renovierung des Schlosses durch Julius Ludwig Rothweil |
1744 | Einsturz des Ostflügels |
1750 | Abbruch des Ostflügels |
1756 | Errichtung eines schmalen Verbindungsbaus |
1811–18 | Renovierung der Anlage durch F.T. Escher |
1897 | Instandsetzung für Prinz Heinrich |
1902 | Vermietung des Schlosses nach dem Tod des Prinzen |
1933–44 | Sitz einer landwirtschaftlichen Schule |
Objekte im Umkreis von 5 Kilometern
Quellen und Literatur
Sante, Georg Wilhelm (Hrsg.): Hessen. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 4, 3. Aufl., Stuttgart 1976 |