Lage
Land: | Deutschland |
Bundesland: | Berlin |
Bezirk: | Berlin |
Bezirk: | Treptow-Köpenick |
Ort: | 12557 Berlin-Köpenick |
Adresse: | Schlossinsel |
Lage: | an der Mündung der Dahme in die Spree unmittelbar bei der Köpenicker Altstadt |
Geographische Lage: | 52.44387°, 13.572631° |
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Beschreibung
Dreigeschossiger Barockbau, zweigeschossiger Galerieflügel, Schlosskapelle und Nebenbauten, Südflügel unvollendet nur in Fundamenten erhalten
Schloss Köpenick ist das einzige im Original erhaltene Barockschloss Berlins. Es diente den Hohenzollern als Sommerresidenz und Jagdschloss. Die heutige Anlage hatte eine slawische Burganlage und ein Renaissanceschloss als Vorgänger. Die slawische Burganlage war eine Rundwallanlage von ca. 50 m Durchmesser. Die mittelalterliche Burg besaß ungefähr die Maße 220 x 80 m.

1682-1685 Bau der Schlosskirche nach Entwürfen von Arnold Nehring, barocker Zentralbau über annähernd quadratischem Grundriss und dreiseitigem Chorschluss
Schloss Köpenick ist das einzige im Original erhaltene Barockschloss Berlins. Es diente den Hohenzollern als Sommerresidenz und Jagdschloss. Die heutige Anlage hatte eine slawische Burganlage und ein Renaissanceschloss als Vorgänger. Die slawische Burganlage war eine Rundwallanlage von ca. 50 m Durchmesser. Die mittelalterliche Burg besaß ungefähr die Maße 220 x 80 m.
Park
Frei zugänglicher Schlosspark |
Kapelle

1682-1685 Bau der Schlosskirche nach Entwürfen von Arnold Nehring, barocker Zentralbau über annähernd quadratischem Grundriss und dreiseitigem Chorschluss
Besitzer
Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Askanier | als Erbauer |
---|---|
Kurfürst Joachim II. | |
Hofkartograph von Schmettau | 1804 |
Historie
um 1000? | durch die Askanier errichtet |
---|---|
Ende 12. Jh. | durch Brand zerstört |
um 1240 | vermutlich bei der Eroberung durch Truppen der brandenburgischen Markgrafen zerstört |
um 1245 | Errichtung der askanischen Anlage |
um 1300 | Erneuerung der Anlage |
Anfang 15. Jh. | durch Dietrich von Quitzow erobert |
Ende 15. Jh. | Sitz des Kurfürstlichen Amtes von Köpenick |
1558–1571 | Umbau zur dreigeschossigen Zweiflügelanlage mit vier runden Ecktürmen unter Kurfürst Joachim II. (Bauleitung Wilhelm Zacharias) |
1618/48 | im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt |
1677–1690 | Neubau in den Formen des holländischen Barocks (Leitung Rutger van Langerfelt) |
1682–85 | Errichtung des gegenüberliegenden Trakts mit Schlosskapelle und Nebenbuten (Leitung Johann Arnold Nehring) |
1688 | Anbau des zweigeschossigen Galerieflügels |
1851–1926 | Nutzung als Volksschullehrerseminar |
seit 1963 | Nutzung als Kunstgewerbemuseum |
1998–Mai | 2004 grundlegende Sanierung |
Quellen und Literatur
Czech, Vinzenz: Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Berlin und Brandenburg, Petersberg 2007 |
Hertzsch, Raimund: Schloss Köpenick. Der Historische Ort 90, Werder an der Havel 1997 |
Lambacher, Lothar: Schloss Köpenick. Archäologie – Baugeschichte – Nutzung., Regensburg 2007 |
Schade, Günter, Staatliche Museen zu Berlin (Hrsg.): Schloss Köpenick - Ein Streifzug durch die Geschichte der Köpenicker Schlossinsel, 3. Aufl., (o.O.) 1974 |
Wörner, Martin / Mollenschott, Doris / Hüter, Karl-Heinz / Sigel, Paul: Architekturführer Berlin, 6. Aufl., Berlin 2001 |
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