Alternativname(n)
Kervenheim
Lage
Land: | Deutschland |
Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
Bezirk: | Düsseldorf |
Kreis: | Kleve |
Ort: | 47623 Kevelaer-Kervenheim |
Adresse: | Schlossstraße 17a/17b |
Geographische Lage: | 51.632656°, 6.278874° |
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Beschreibung
Nordflügel mit niedrigem Krüppelwalmdach, wallartiger Charakter der Burganlage
Erstmals wird die Burg Kervenheim in einer Urkunde vom 4. März 1270 genannt: Ritter Stephan von Wissel und sein Sohn Wilhelm übertragen ihr Eigentum an der Burg Kervenheim an den Grafen Dietrich VII. von Kleve. Wie lange diese Burg vor der Übertragung an den Grafen von Kleve schon in Kervenheim gestanden hat, ist bis heute nicht geklärt. Es ist aber davon auszugehen, daß die Burg wesentlich älter ist und zu den ältesten Burganlagen am Niederrhein zählt. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde die Burganlage zu dem „Kastelitypus“ ausgebaut, wie wir ihn auf der Zeichnung von Jan de Beyer aus den 1740er Jahren kennen. Die prächtige Burg fiel 1757 einen verheerenden Stadtbrand zum Opfer. Ein Rest der Gebäude blieb als Gutshof erhalten. In der 70er Jahren unseres Jahrhunderts wurden weitere Teile des Gutshofes abgerissen. Seit 1898 gehört ein Teil des Burggeländes der evangelischen Kirchengemeinde, der andere Teil ist Privatbesitz.
Erhalten: Nordflügel, Anbau
Erstmals wird die Burg Kervenheim in einer Urkunde vom 4. März 1270 genannt: Ritter Stephan von Wissel und sein Sohn Wilhelm übertragen ihr Eigentum an der Burg Kervenheim an den Grafen Dietrich VII. von Kleve. Wie lange diese Burg vor der Übertragung an den Grafen von Kleve schon in Kervenheim gestanden hat, ist bis heute nicht geklärt. Es ist aber davon auszugehen, daß die Burg wesentlich älter ist und zu den ältesten Burganlagen am Niederrhein zählt. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde die Burganlage zu dem „Kastelitypus“ ausgebaut, wie wir ihn auf der Zeichnung von Jan de Beyer aus den 1740er Jahren kennen. Die prächtige Burg fiel 1757 einen verheerenden Stadtbrand zum Opfer. Ein Rest der Gebäude blieb als Gutshof erhalten. In der 70er Jahren unseres Jahrhunderts wurden weitere Teile des Gutshofes abgerissen. Seit 1898 gehört ein Teil des Burggeländes der evangelischen Kirchengemeinde, der andere Teil ist Privatbesitz.
Erhalten: Nordflügel, Anbau
Historische Ansichten
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Rijksmuseum, CC0, via Wikimedia Commons |
Besitzer
Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Ritter Stephan von Wissel | bis 1270 |
---|---|
Graf Dietrich VII. von Kleve | 1270 |
evangelische Kirchengemeinde | 2009 |
Historie
4. März 1270 | erwähnt |
---|---|
14. Jh. | Ausbau der Anlage |
1757 | bei einem Stadtbrand zerstört, Nutzung der Reste als Gutshof |
1944/45 | im Zweiten Weltkrieg zerstört |
nach 1970 | Abbruch von Teilen des Gutshofes |
Objekte im Umkreis von 5 Kilometern
Quellen und Literatur
Kisky, Johann / Köllen, Hans / Steimel, Robert: Siegel und Wappen - Burgen und Schlösser im Landkreis Köln, (o.O.) 1966 |