Lage
Land: | Österreich |
Bundesland: | Kärnten |
Bezirk: | Spittal an der Drau |
Ort: | 9781 Oberdrauburg |
Lage: | auf einer westlich über Flaschberg vorspringenden Felsnase |
Geographische Lage: | 46.74947°, 12.938669° |
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Beschreibung
Ehemals stattliche romanische rechteckige Anlage, Palas mit rundbogigem Portal und gekuppelten Fenstern, Turm aus Bruchsteinmauerwerk
Erhalten: Bergfried, Mauerrreste
1521 wird eine Kapelle im Schloss erwähnt, die Johannes dem Täufer geweiht war, keine Reste erhalten
Erhalten: Bergfried, Mauerrreste
Historische Funktion
Die Burg diente dem Schutz des Übergangs aus dem Drautal ins Gail- und Lesachtal über die alte Gailbergstraße.
Kapelle
Patrozinium: Johannes der Täufer1521 wird eine Kapelle im Schloss erwähnt, die Johannes dem Täufer geweiht war, keine Reste erhalten
Bergfried
Bergfried aus Bruchsteimauerwerk, an den Kanten behauene Tuffquader, rundbogiger Hocheingang an der nw Seite des Turms | |
Form: | quadratisch |
Höhe: | 18,00 m |
Grundfläche: | 10,00 x 10,00 m |
(max.) Mauerstärke: | 2,50 m |
Besitzer
Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Herren von Flaschberg | als Erbauer |
---|---|
Herren von Mansdorf | 16. Jh. |
Gebrüder Martin und Ludwig Widmann, Grafen von Ortenburg | 1643 Kauf von Siegmund Friedrich von Mansdorf |
Fürsten von Porcia | 1662–1918 |
Freiherr Robert Klinger von Klingersdorf | 1918 |
Jakob Hasslacher | 1930 |
Hans Niedermüller |
Historie
11./12.Jh. | für die Herren von Flaschberg errichtet |
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1154 | („Flassinperc“) |
1157 | („Cholo von Flaschberg“ in einer Görzer Urkunde) |
1358 | („West Flasperg“) |
seit 1688 | Ruine |
Quellen und Literatur
Karpf, Kurt / Spindler, Konrad: Flaschberg. Archäologie und Geschichte einer mittelalterlichen Burganlage bei Oberdrauburg in Kärnten, (o.O.) 1995 |