Reipoltskirchen

Reipoldskirchen

teilweise erhaltene Wasserburg


Quelle: ; Dieter_hahn, cc-by-sa 3.0 (aus Wikipedia)

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Rheinland-Pfalz
LandkreisKusel
Region:Pfälzer Wald
Ort67753 Reipoltskirchen
Adresse:Schlossstraße 1
Lage:am nördlichen Ortsrand
Geographische Lage:49.63517°, 7.663505°
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Beschreibung

Kleine Tiefburganlage, historische Bauten an der Westseite, Neubauten im Norden und Osten

Reipoltskirchen besitzt die besterhaltene „Wasserburg“ der Pfalz. Im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts entstanden, wirkt die Burganlage auf dem von einer Ringmauer umschlossenen künstlichen Hügel nicht wie eine Ruine, sondern durch die Wohngebäude entlang der Ringmauer wie eine bewohnte Burg. Ein 17 m hoher Bergfried bewacht sie, ein breiter Graben, in dem das Wasser des Odenbachs gestaut wird, beschützt das romantische Idyll.

Turm

Bergfried

Speifensender / Public domain
Form:quadratisch
Höhe:17,00 m
Höhe des Eingangs:7
(max.) Mauerstärke:2,00 m
Anzahl Geschosse:3

Historische Ansichten



Sepiazeichnung von P. Gayer, vor 1836

Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Grafen von Hohenfels–Reipoltskirchen1608 ausgestorben
Grafen von Daun–Falkenstein1608 im Erbgang
Kreis Kusel1982/83 Kauf

Historie

11.Jh?, 1181? für die Grafen von Hohenfels-Reipoltskirchen errichtet
1189/98 („Meffridus de Ripoldeskirchen“)
1276 („castro Ripoltskirchen“)
13. Jh.Durchführung von Aus-/Umbauten
16. Jh.Bau des Amtshauses
1805–1813Trockenlegung des Wassergrabens
nach 1808Nutzung als Steinbruch
1884Abbruch der Zehntscheune in der Vorburg
1908Wohnhausbau an der SO-Seite
1935Erhaltungsmaßnahmen
2003–2008saniert

Ansichten




Quellen und Literatur

  • Keddigkeit, Jürgen / Burkhart,  Ulrich / Übel,  Rolf, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.) (2007). Pfälzisches Burgenlexikon IV.1 O-Sp, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Medding, Wolfgang (1981). Burgen und Schlösser in der Pfalz und an der Saar. Burgen - Schlösser - Herrensitze, 4. Aufl., Frankfurt/Main
  • Schworm, Ermst, Förderverein zur Erhaltung Sicherung und Ausbau kreiseigener Burganlagen im Landkreis (Hrsg.) (2009). Reipoltskirchen - Burg und Herrschaft, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Stein, Günter (1976). Burgen und Schlösser in der Pfalz, 1. Aufl., München
  • Thon, Alexander / Reither,  Hans / Pohlit,  Peter (2005). "Wie Schwalben Nester an den Felsen geklebt…" - Burgen in der Nordpfalz, 1. Aufl., Regensburg


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Nutzung
Malschule des Landkreises Kusel
Trauzimmer
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 Wasserburg Reipoltskirchen
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Letzte Änderung
Mr
17
2018