Dhronecken

teilweise erhaltene Burg


Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Rheinland-Pfalz
LandkreisBernkastel-Wittlich
Ort54424 Thalfang-Dhronecken
Adresse:Auf der Burg
Lage:in der Ortsmitte
Geographische Lage:49.725913°, 6.984037°
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Beschreibung

Beherrschendes Gebäude ist das dreigeschossige Amtshaus mit Walmdach. Den inneren Burghof erreicht man durch ein Rundbogentor une eine Toreinfahrt mit Tonnengewölbe. Am Ende des Burghofes steht ein noch ca. 6 m hoher runder Flankierungsturm. Vom runden Bergfried der Oberburg blieb nur der Sockel teilweise erhalten.

Kapelle

1558 wird eine Kapelle erwähnt

Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Wildgrafen
die Hälfte des Schlosses geht an Friedrich II., einem Tempelordensritter1309
Kurtrier1346 als Lehen
Rheingraf Johann III.1409
Preußen1816
Gemeinde Dhronecken

Historie

12./13.Jh.erbaut
1297 (Ritter Konrad von Dhronecken)
1309 („... medietatem castri mei Traneckin“)
1403vergebliche Belagerung der wildgräflichen Burg durch den Trierer Kurfürsten
1620Eroberung Dhroneckens durch die Spanier
1637im Dreißigjährigen Krieg Zerstörung des Schlosses durch die Truppen des Erzbischofs Ferdinand von Köln
1648Errichtung des Schlossbaus
1714Zerstörung des Schlosses durch französische Truppen
1730Bau des barocken Amtshauses, bis 1798 ist das Schloss Wohnsitz des Amtsmanns der Wildgrafen
1803Versteigerung des Schlosses durch die Franzosen für 2200 Franken
1808ein Erdstoß beschädigt die Ruine
1816Amtshaus und Ruine werden Besitz des preußischen Staates, der hier ein staatliches Forstamt einrichtet
1985–87Abbruch der Reste der Ringmauer
seit 1987die Gemeinde Dhronecken nutzt ein restauriertes Nebengebäude als Gemeindehaus

Ansichten




Quellen und Literatur

  • Krahe, Friedrich Wilhelm (1994). Burgen des deutschen Mittelalters - Grundrisslexikon, 1. Aufl., Frankfurt/Main
  • Schellack, Gustav / Wagner,  Willi (1976). Burgen und Schlösser im Hunsrück-, Nahe und Moselland, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Thon, Alexander / Ulrich,  Stefan / Wendt,  Achim (2013). "... wo trotzig noch ein mächtiger Thurm herabschaut" - Burgen im Hunsrück und an der Nahe, 1. Aufl., Regensburg


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Nutzung
 Privatbesitz

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Gemeindehaus