Alternativname(n)  Bechtal, Waldeck
Nutzung
  • frei zugängliche Ruine
Tags

Bechthal

Lage

Bundesland
Bayern
Ort
91720 Raitenbuch-Bechthal
Lage
ca. 400 m östlich des Dorfes auf einem schmalen Bergsporn über dem Bechthaler Weiher
Koordinaten
49.02041°, 11.17871°

Beschreibung

Die Burg war Stammsitz der Pechthaler, einer Ministerialenfamilie des Hochstiftes Eichstätt. Ob sie im Laufe der Jahrhunderte verfiel oder tatsächlich im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde ist ungewiss. Ein Großteil des Mauerwerks wurde zur Gewinnung von Baumaterial abgetragen. Die hochmittelalterliche Burg nutzte vermutlich Teile einer älteren, frühgeschichtlichen Wallanlage aus.
Erhalten: ie Hauptburg bildet eine rechteckige Anlage von ca. 30 x 35 m. Reste der alten Wehrmauer sind erkennbar. Am besten hat sich der Bergfried in einer Höhe von 30 m erhalten. An der Westseite der Kernburg stehen Teile eines schmalen Rechteckgebäudes mit ehemals wenigstens drei Geschossen. Das Wohngebäude lag wahrscheinlich an der Südseite. Gegen Osten ist die Anlage durch zwei Gräben im Abstand von 55 m geschützt, so dass eine Art Vorburg entstand. Im Volksmund trägt das Burgplateau den Namen „Ahnfr

Bergfried, Mauerreste


Herkunft des Namens
Kernburg ca. 30 x 35 m


Reliefansicht im BayernAtlas

Historie

12./13.Jh.erbaut
Mitte 12.Jh. (Herren von Pechthal)
13.Jh. Durchführung von Aus-/Umbauten
nach 1557allmählich verfallen
1633die Burg wird im Dreißigjährigen Krieg angeblich durch die Schweden unter Oberst Sperreuth zerstört

Besitzer

ErbauerRitter von Bechtal (Stammsitz)
1353 Konrad der Pechthaler überträgt seine halbe Eigenfeste an Konrad von Heideck und erhält sie als Lehen zurück
1414 Hermann Pechthaler vermacht seinen Sitz mit allen Gütern an seinen Vetter Rüdiger von Erlingshofen
1544/1557 Hochstift Eichstätt



Literatur und Quellen

  Keller, Walter E.: Archäologische Wanderungen Band 3: oberes Altmühltal, Treuchtlingen 1993
  Kießling, Gotthard: Denkmäler in Bayern: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, München 2000
  Pfistermeister, Ursula: Wehrhaftes Franken - Band 1: um Nürnberg, Nürnberg 2000
  Spindler, Konrad (Bearb.): Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 15, Stuttgart 1987


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