Lage
Land: | Deutschland |
Bundesland: | Bayern |
Bezirk: | Oberbayern |
Landkreis: | Traunstein |
Ort: | 84529 Tittmoning |
Adresse: | Mühlenstraße |
Lage: | auf einem über der Stadt aufragenden Höhensporn aus Tuffstein |
Geographische Lage: | 48.060689°, 12.763073° |
Google Maps OpenStreetMap OpenTopoMap Burgenatlas |
Beschreibung
Höhenburg in Spornlage mit Mantelmauer, Getreidekasten mit einer Firsthöhe von ca. 30 m

Patrozinium: St. Michael
Burgkapelle St. Michael an der östlichen Seite des Burghofes, 1419 "Dominus Oswaldus Capellanus in castro Tittmanyng", 1693/94 Neubau unter Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun, 1953 Erneuerung des barocken Turmknopfes, 1954-59 umfangreiche Renovierungsarbeiten, 2001 restauriert
Maße
Mauerstärke der Ringmauer ca. 2,80 m |
Historische Funktion
Die Burg wurde als Stützpunkt des Erzbistums Salzburg gegen Bayern erbaut.
Kapelle

Patrozinium: St. Michael
Burgkapelle St. Michael an der östlichen Seite des Burghofes, 1419 "Dominus Oswaldus Capellanus in castro Tittmanyng", 1693/94 Neubau unter Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun, 1953 Erneuerung des barocken Turmknopfes, 1954-59 umfangreiche Renovierungsarbeiten, 2001 restauriert
Besitzer
Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Grafen von Lebenau | |
---|---|
Erzbischöfe von Salzburg | |
Bayern | 1816 |
Stadt Tittmoning | 1851 Kauf für 2210 Gulden |
Landkreis Traunstein | 1972 |
Historie
Anfang 12.Jh. | erbaut |
---|---|
1338 | Errichtung der Mantelmauer |
um 1427–1430 | Bau des Getreidekastens |
2. Hälfte 15. Jh. | spätgotischer Ausbau zur Festung |
16. Jh. | Durchführung von Aus-/Umbauten |
1553 | Bau des Traidkastens |
1611 | Eroberung und Beschädigung des Schlosses im Zuge des Salzkriegs zwischen Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und dem bayerischen Herzog Maximilian |
1614–17 | Wiederaufbau |
1800 | Plünderung des Schlosses durch französische Soldaten |
16. Dezember 1805 | teilweise abgebrannt (unter anderem auch der Torturm) |
1812 | Einrichtung des städtischen Armenhauses im Kavalierstock |
1907 | Beginn umfangreicher Restaurierungsmaßnahmen |
1940–45 | Nutzung als Kriegsgefangenenlager |
1953 | renoviert |
2004 | Einrichtung des Gerbereimuseums im ehemaligen Marstall |
Objekte im Umkreis von 5 Kilometern
Quellen und Literatur
Baumgartner, Ramona / Richter, Harald / Kayser, Christian, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Archäologie und Bauforschung ergänzen sich: Untersuchungen auf der mittelalterlichen Burg Tittmoning, in: Das archäologische Jahr in Bayern 2021, S.138ff, Regensburg 2022 |
Kießling, Gotthard: Die Burgen und Schlösser im Landkreis Traunstein, in: Burgen im Alpenraum, S. 69-79, Petersberg 2012 |
Meyer, Werner: Burgen in Oberbayern, Frankfurt/Main 1986 |
Schicht, Patrick: Bollwerke Gottes - Der Burgenbau der Erzbischöfe von Salzburg, Wien 2010 |
Weithmann, Michael W., Bezirk Oberbayern (Hrsg.): Inventar der Burgen Oberbayerns, 3. Aufl., (o.O.) 1995 |