spätromanischer mehrgeschossiger Wohnturm mit KapellenerkerErhalten: Umfassungsmauern, WohnturmruineErbaut wurde die Burg höchstwahrscheinlich durch die vom Kaiser als Ministerialen eingesetzten Herren von Auhausen, die die Burg nach dem Ort Lobeda benannten. Kurz darauf nannte sich der hier ansässige Zweig der Familie „von Lobedeburg". Von der oberen Lobdeburg oberhalb der heutigen Ruine existieren nur noch geringe Wall- und Grabenreste. Die heute sichtbare Ruine war die mittlere Lobdeburg. Es handelt sich hierbei um eine zweigeteilte Anlage mit mächtigen, wohnturmartigen Baublock. Dieser Baublock gliedert sich wieder in den eigentlichen dreigeschossigen Wohnturm und die nördlich gelegene Kapelle mit drei Apsiden. Im zweiten Obergeschoss des Wohnturms befindet sich ein Vierarkadenfenster mit spätromanischer Bauornamentik.