Heldburg

Fränkische Leuchte

Burg


Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Thüringen
LandkreisHildburghausen
Ort98663 Heldburg-Colberg
Adresse:Burgstraße 215
Lage:auf steilen, 403 m hohen Berggipfel
Geographische Lage:50.288846°, 10.728759°
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Beschreibung

Umfangreiche, uneinheitliche Gebäudegruppe, Hauptturm mit Burgtor im SW, Kommandantenbau mit Hexenturm, nach Westen Heidenbau, Französischer Bau an der Südseite des Burghofes, Hoffassade mit zwei Standerken (Frauen- und Herrenerker), Treppenturm (Großer Wendelstein) mit Renaissanceportal

Kapelle

alte Kapelle aus der 1. Hälfte des 14.Jh. im Jungfernbau, Kapelle von 1509 mit romanischen Fensterresten, 1941/42 Restaurierung und Übermalung der Fragmente der Malereien durch Hinnerk Scheper

Nutzung zwischen 1945 und 1990

Kinderheim (bis 1982)

Maße

Anlage ca. 94 x 66 m
Tiefe des Burgbrunnens 114 m

Historische Ansichten



Ansicht der Südeite um 1665

Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Grafen von Hennebergals Erbauer
Haus Wettin1374 in Erbfolge
Kurfürst Ernst von Sachsen1485
Ernestiner
Sachsen–Gotha1640–1680
Sachsen–Hildburghausen1680–1826
Sachsen–Meiningen1826–1918
Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Historie

Ende 13.Jh? für die Grafen von Henneberg errichtet
1317 („castrum“)
ab 1317Nutzung als Amts– und Gerichtssitz Henneberg-Schleusingen
1487–1512Errichtung des Heidenbaus
1550Errichtung des Küchenbaus
um 1561–1564Errichtung des „Französischen Baus“ und des südlichen Haupttores (Zwingertor) durch Nikolaus (Nickel) Gromann
um 1650Bau eines 114 m tiefen Brunnens
1712–1720unvollendet gebliebener Ausbau der Burg zur Festung
1838Errichtung eines Treppengiebels an der nw Seite des Heidenbaus nach Abbruch des Küchenbaus
1875/76–1900umfassender Umbau und Neugestaltung unter Herzog Georg II.
1982Zerstörung des Französischen Baus bei einem Brand
ab 1990Durchführung von Renovierungsarbeiten
1. Dezember 2011Einweihung des sanierten Heidenbaus
September 2016Eröffnung des Deutschen Burgenmuseums

Ansichten




Quellen und Literatur

  • Grohmann, Inge (1994). Veste Heldburg. Kleine Kunstführer 2115, 1. Aufl., Regensburg
  • Grohmann, Inge (2000). Märchenschloss - Ein Lesebuch zur Veste Heldburg, 1. Aufl., Erfurt
  • Groß, Dr. Lothar / Sternal,  Bernd (2019). Thüringer Burgen, Schlösser und Wehrbauten - Band 1, 1. Aufl., Quedlinburg
  • Schmidt, Wolf, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.) (1991). Die Rettung der Veste Heldburg in Thüringen, in: Denkmalpflege Informationen Ausgabe D Nr. 9, 1. Aufl., München
  • Stubenvoll, Willi (Bearb.) (1997). Schlösser in Thüringen, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Unbehaun, Lutz (1996). Die Veste Heldburg und ihr Französischer Bau, in: Burgen und Schlösser in Thüringen 1996, S. 38ff, 1. Aufl., Jena


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NameOrtArtEntfernung(km)Bild
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GellershausenHeldburg-Colberg-GellershausenKirchhofbefestigung2.44

Nutzung
Deutsches Burgenmuseum
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Verein
Förderverein Veste Heldburg e.V.
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