Die mächtige, im Kern wohlerhaltene Anlage wurde nie im Rahmen kriegerischer Handlungen zerstört. Bis Anfang 19.Jh. wurde sie ständig als Wohn- und Verwaltungssitz genutzt und vielfach umgebaut und erweitert. Älteste erhaltene Teile der Burg sind der quadratische Bergfried und der obere Torbau, der vermutlich im Obergeschoss eine Kapelle besaß. Gotische Bauteile enthalten die übrigen Gebäude der Kernburg. Durch die festungsmäßige Verstärkung der Anlage entstanden vier runde Geschütztürme sowie der ca. 10 tiefe Ringgraben. Die Gebäude der Vorburg, hauptsächlich aus dem 16./17.Jh. blieben zum Teil nur als Ruine erhalten.
Kernburg ca. 55 x 38 m; Brunnentiefe über 80 m