Latènezeitliche (keltische) Abschnittsbefestigung. Nach Süden durch steil abfallende Felswand geschützt, nach Westen und Norden ebenfalls durch steilere Hänge. Zusätzlich wird die Anlage nach Westen und Norden durch leichte, und auf der besonders gefährdeten Ostseite durch einen hohen Wall mit vorgelagertem Graben geschützt. Eine archäologische nähere Untersuchung ist noch nicht erfolgt, es gibt jedoch Lesefunde einzelner latenezeitlicher Keramikbruchstücke. Zusammen mit den Anfängen der Schöllanger Burg dürfte die Entschenburg damit die älteste heute bekannte Wehranlage im oberen Illertal sein. #O#bwohl es wohl eine durchgehende Besiedlung des oberen Illertales seit der Latenezeit gibt (etliche topographische Bezeichnungen gehen auf das Keltische zurück), ist über eine Weiternutzung der Entschenburg in Römerzeit oder Mittelalter nichts bekannt.Erhalten: Gedenkstein, Wall- und Grabenreste
Der Gedenkstein "Entschenburg" wurde rundum saniert. Bitte auch seitliche Einlassung eines Ammonshorns in den Gedenkstein beachten, ein Hinweis auf die nahen Grünten-Versteinerungen.