Hohenhewen

Althewen, Hohenhöwen

Burgruine


© Andreas Utz Andi's Homepage

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Baden-Württemberg
Bezirk:Hochrhein-Bodensee
LandkreisKonstanz
Ort78234 Engen-Welschingen
Lage:ca. 2.000 m vom Ortsteil Anselfingen in Richtung Watterdingen auf dem (Hohen-)Hewen
Geographische Lage:47.835694°, 8.747239°
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Beschreibung

Weitläufige, im Kern Anlage, langgestreckte Hauptburg, Wohnbau im Norden, Turm im Süden

Die Hauptburg besitzt einen langgestreckten, polygonalen bis ovalen Grundriss. Ein großer Wohnbau an der N-Seite und ein Turm an der S-Seite prägen die Anlage. Die Ruine besitzt eine über eine eiserne Wendeltreppe erreichbare Aussichtsplattform von 1890 auf der höchsten Mauerkrone.

Grundriss

Josef Durm, Franz Xaver Kraus - Die Kunstdenkmäler des Kreises Konstanz, Freiburg im Breisgau 1887

Herkunft des Namens

Von keltischen „ceven“ = Bergkuppe, auch möglicher Namensgeber für den Hegau

Kapelle

Von der Burgkapelle haben sich noch geringe Reste erhalten.

Maße

Kernburg ca. 250 x 60 m

Historische Ansichten



Bild 1: Stahlstich von Thümling nach Corradi


Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Herren von Engenals Erbauer
Herren von Hewen
die Burg wird Österreich zu Lehen aufgetragen1291
die Burg kommt als Pfand an Habsburg1398
Grafen von Lupfen1404
Erbmarschälle von Pappenheim1582
Familie von Fürstenberg1639–1959
Land Baden–Württemberg1959 Kauf

Historie

um 1170 für die Herren von Engen errichtet
1152 (mit Walter von Hewen nennen sich die Herren von Engen erstmals nach ihrem Wohnsitz)
1639im Dreißigjährigen Krieg durch bayerische Truppen belagert und anschließend zerstört
3. Mai 1800Vertreibung der auf der Ruine verschanzten Österreicher durch französische Truppen
1934/35Durchführung von Sanierungsmaßnahmen
1958/66Durchführung von Sanierungsmaßnahmen
1963Errichtung eines TV–Umsetzers im nördlichen Teil der Hauptburg
1999Gründung des „Arbeitskreises Hohenhewen"

Ansichten



Bild 1: © Andreas Utz Andi's HomepageBild 2: © Uwe Braun

Quellen und Literatur

  • Arbeitskreis Hohen Hewen (Hrsg.) (2008). Hohenhewen Chronik: Vulkanschlot - Alter Siedlungsplatz - Ritterburg - Ausflugsziel - 10 Jahre Arbeitskreis Hohen Hewen, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Bender, Helmut / Knappe,  Karl-Bernhard (1979). Burgen im südlichen Baden, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Gut, Thorsten (2002). Hohenhewen. Burg und Herrschaft im Wandel der Zeit, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Hauptmann, Arthur (1987). Burgen einst und jetzt 1, 3. Aufl., (.o.O.)
  • Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.) (1980). Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2. Aufl., Stuttgart


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Nutzung
frei zugängliche Ruine
Aussichtsplattform
Letzte Änderung
Nov
5
2017