Nutzung
  • Privat- und Firmensitz
  • Vermietung von Teilen für Eventveranstaltungen. Weihnachtsmarkt
  • Hochzeitsfeiern
Links

Lichtenfels

Lage

Bundesland
Hessen
Ort
35104 Lichtenfels-Dalwigksthal
Lage
ca. 3.500 m nördlich von Sachsenberg hoch über dem Orketal
Koordinaten
51.14814°, 8.80146°

Beschreibung

ungefähr kreisförmige Anlage, runder Bergfried neben dem Torbau, größere Teile der Burg wurden insbesondere bei der Erneuerung der Burg Anfang des 20. Jahrhunderts im damaligen historisierenden Stil nach den Vorstellungen des damaligen Herren von Dalwigk und seines Architekten von einer modernisierten Burg umgestaltet


Herkunft des Namens
Die Burg wurde zum Schutz des Klosters Corvey und dessen Besitzungen erbaut.


Bergfried

Zustand:erhalten
Zugänglich:nein
Form:rund
Außendurchmesser:10,00 m
(max.) Mauerstärke:3,50 m


Kapelle

Beschreibung:Kapelle im ersten Obergeschoss des Bergfrieds.


Historie

1189/1204erbaut
Haus Kamp) in der Umgebung umgezogen
Bergfried) in historisierendem Stil unter Friedrich von Dalwigk mit Hilfe des Architekten J. R. Fisc
um 1230? vermutlich durch Grafen von Schwalenberg–Waldeck zerstört
1223–1230Neuaufbau durch Kloster Corvey unter Abt Hermann I. von Holte
1631teilweise Wiederherstellung der Burg; die Herren von Dalwigk waren jedoch bereits seit dem späten 16. Jahrhundert in modernere Sitze (Haus Sand unterhalb der Burg
1653Neubau des Wohnhauses; die übrige Burg verfällt zunehmend
1906–1914archäologische Forschungen und anschließend Umgestaltung von Teilen der Burg (insbesondere: Palas
1976nach Konkurs der Ankerwerke Leerstand mit mehreren scheiternden Projekten einer touristischen Nutzung; Verfall
ab ca. 1990umfassende Sanierung durch die neue Eignerfamilie Tan Siekmann; seitdem Nutzung als Privat- und Firmensitz sowie Vermietung von Teilen für Event-Veranstaltungen sowie Burg-Weihnachtsmarkt

Besitzer

ErbauerAbt Widukind von Corvey
ab 1189 Kloster Corvey
Grafen von Waldeck (1267 zunächst als Pfand von Kloster Corvey
ab 1297 Eigentum der Grafen von Waldeck)
Herren von Dalwigk (1413 zunächst als Lehensnehmer
ab ca. 1500 dann dauerhafte Besitzer der Burg)
1950 durch Kauf von Rabe von Dalwigk Ankerwerke
1990 durch Kauf Familie Siekmann



Literatur und Quellen

  Cremer, Folkhard / Wolf,  Tobias Michael (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Hessen I: Regierungsbezirke Gießen und Kassel, München 2008
  Sante, Georg Wilhelm (Hrsg.): Hessen. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 4, 3.00. Aufl., Stuttgart 1976


Bilder




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