Kropfsberg

Kropfsburg

Burgruine


© Martin Göhring

Lage

Land:Österreich
Bundesland:Tirol
Bezirk:Kufstein
Ort6235 Reith im Alpachtal
Lage:auf einem rund 70 m hohen Felsrücken im Ortsgebiet von St. Gertraudi
Geographische Lage:47.409772°, 11.844784°
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Beschreibung

Romanische weitläufige Höhenburg mit drei Türmen, gegen drei Seiten doppelte Ringmauer, Reste einer Zisterne

Herkunft des Namens

Der Name Kropfsberg ist vermutlich etymologisch vom keltischen „grob“ für Fels abzuleiten.

Türme

Westturm/Burggrafenturm

auf einer 8-10 m hohen Aufschüttung im SW der Kernburg, romanische Mauerstruktur
Form:nahezu quadratisch
Höhe:34,00 m
Grundfläche:11,30 x 10,50 m
Höhe des Eingangs:8
(max.) Mauerstärke:1,90 m

Ostturm

2005-2009 Konservierung des Ostturms
Höhe:34,00 m
Grundfläche:11,30 x 10,50 m
Höhe des Eingangs:8,5
(max.) Mauerstärke:1,90 m

Bergfried

Hocheinstieg im Ostn
Form:fast quadratisch
Höhe:34,00 m
Grundfläche:11,30 x 10,50 m
Höhe des Eingangs:4,50
(max.) Mauerstärke:1,90 m
Anzahl Geschosse:7

Kapelle

Ruine der gotischen Burgkapelle, 13,4 x 8 m, innen an die romanische Südwand angestellt, mit 3/8-Chorabschluss polygonal geostet

Maße

Wohnturm ca. 11 x 11 m, Mauerstärke ca. 3 m

Historische Ansichten



Bild 1: Kupferstich von D. Bodenehr, um 1700
Bild 2: Kupferstich von Matthäus Merian, 1649


Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Bischöfe von Salzburgals Erbauer
Bischöfe von Salzburgbis 1811
Bayern1811–1833
Friedrich Wilhelm Krüger
Max Knörnschild1904 Kauf–1910
Graf von Bissingen–Nippenburg1854 Kauf–1857
Graf Reisach1857 als Erbe
Franz III. Graf Enzenberg1857 Kauf
Marie Baronin Spiegelfeld1878
Baron von Kropff1910 Kauf
Dr. Josef Auffinger1940 Kauf
Dr. Hanno Vogl–Fernheim1985 Kauf

Historie

um 1281/86erbaut
1296erwähnt
16. Jh.Erweiterung der Burg
1592Verlagerung des Gerichtssitzes von Kropfsberg nach Zell am Ziller, die Burg verfällt in der Folge
1673teilweiser Einsturz der Burg
1753Zerstörung des Torgebäudes bei einem Brand
1890Errichtung eines zinnenbekrönten Turms
2000Renovierung des Jägerhauses

Quellen und Literatur

  • Andergassen, Leo, Südtiroler Burgeninstitut (Hrsg.) (2014). Schloss Tirol - Residenzburg der Tiroler Grafen. Burgen (Südtiroler Burgeninstitut) 13, 1. Aufl., Regensburg
  • Bahnmüller, Wilfried (2004). Burgen und Schlösser in Tirol, Südtirol und Vorarlberg, 1. Aufl., St. Pölten
  • Krämer, Helmut / Prock,  Anton (2009). Die schönsten Tiroler Burgen & Schlösser, 1. Aufl., Innsbruck
  • Schicht, Patrick (2010). Bollwerke Gottes - Der Burgenbau der Erzbischöfe von Salzburg, 1. Aufl., Wien


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Nutzung
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Letzte Änderung
Okt
5
2017