Alternativname(n)  Casselburg
Nutzung
  • Eintrittsgebühr
  • Adler- und Wolfspark
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Lage

Bundesland
Rheinland-Pfalz
Landkreis
Ort
54570 Pelm
Lage
ca. 750 m nw von Pelm auf einem Basaltfelsen
Koordinaten
50.23914°, 6.68522°

Beschreibung

spätgotische Anlage, verzogen viereckige Hauptburg, weitläufige polygonale Vorburg, doppelturmartiger Wohn- bzw. Torturm, Bergfried in der unteren Hälfte romanisch
Erhalten: Bergfried, Torturm,Umfassungsmauern

Die weithin sichtbare Kasselburg ist ein wertvolles Zeugnis der spätmittelalterlichen Burgenbaukunst in der Eifel. Eindrucksvoll ist vor allem der 37 m hohe ehemalige Torturm der Kasselburg, den die Herren von Blankenheim um 1350 erbauen ließen. Der quadratische Bergfried aus der Zeit um 1200 ist der älteste heute noch erhaltene Baubestandteil der Kasselburg, die heute zum Adler- und Wolfspark Kasselburg gehört.


Maße
Hauptburg ca. 30 x 40 m
Vorburg ca. 70 x 90 m
Höhe des Torturms ca. 37 m


Bergfried

Die unteren Teile des ursprünglich frei stehenden Bergfrieds sollen noch aus romanischer Zeit stammen.
Form:quadratisch
Höhe:24,00 m
Grundfläche:6,75 x 6,75 m
Höhe des Eingangs:10 m
(max.) Mauerstärke:1,80 m


Kapelle

Beschreibung:Kapelle erstmals 1374 erwähnt, dreigeschossiger Kapellenbau mit halbkreisförmigen feldseitigen Abschluss, 1976 Rekonstruktion des oberen Abschlusses der Kapelle


Historie

12.Jh? für die Herren von Castel? errichtet
1115?erwähnt
1291 („Castilburg“)
1314 („Castelberch“)

Besitzer

ErbauerHerren von Castel?
Herren von Blankenheim
1426-52 Herren von der Marck
1452–1514 Erzbischöfe von Trier
1611 Philipp von der Marck-Lumain
1674 Herzöge von Arenberg
1794 Frankreich
1815 Preußen
1946 Land Rheinland-Pfalz



Literatur und Quellen

  Backes, Magnus: Staatliche Burgen, Schlösser und Altertümer in Rheinland-Pfalz, Regensburg 2005
  Dahn, Alfred: Die Kasselburg, (o.O.)
  Losse, Michael: Burgen und Schlösser, Adelssitze und Befestigungen in der Vulkaneifel, Petersberg 2012, ISBN 9783865683991
  Losse, Michael: Die Kasselburg in der Vulkaneifel - Anmerkungen zu einer spätmittelalterlichen Burg, deren baugeschichtliche Erforschung noch aussteht, in: Burgenforschung aus Sachsen 25 (2012), S. 125ff, Langenweißbach 2013
  Simon, Manfred, Kreisverwaltung Daun (Hrsg.): Kulturgüter im Landkreis Daun, (o.O.) 1993


Bilder




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