Kasselburg

Casselburg

Burgruine


Aufnahme mit Drachen (KAP), © Dr. Christian Credner

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Rheinland-Pfalz
LandkreisVulkaneifel
Ort54570 Pelm
Lage:ca. 750 m nw von Pelm auf einem Basaltfelsen
Geographische Lage:50.239139°, 6.685218°
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Beschreibung

Spätgotische Anlage, verzogen viereckige Hauptburg, weitläufige polygonale Vorburg, doppelturmartiger Wohn- bzw. Torturm, Bergfried in der unteren Hälfte romanisch

Die weithin sichtbare Kasselburg ist ein wertvolles Zeugnis der spätmittelalterlichen Burgenbaukunst in der Eifel. Eindrucksvoll ist vor allem der 37 m hohe ehemalige Torturm der Kasselburg, den die Herren von Blankenheim um 1350 erbauen ließen. Der quadratische Bergfried aus der Zeit um 1200 ist der älteste heute noch erhaltene Baubestandteil der Kasselburg, die heute zum Adler- und Wolfspark Kasselburg gehört.

Turm

Bergfried

Form:quadratisch
Höhe:24,00 m
Grundfläche:6,75 x 6,75 m
Höhe des Eingangs:10
(max.) Mauerstärke:1,80 m

Maße

Hauptburg ca. 30 x 40 m
Vorburg ca. 70 x 90 m
Höhe des Torturms ca. 37 m

Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Herren von Castel?als Erbauer
Herren von Blankenheim
Herren von der Marck1426–52
Erzbischöfe von Trier1452–1514
Philipp von der Marck–Lumain1611
Herzöge von Arenberg1674
Frankreich1794
Preußen1815
Land Rheinland–Pfalz1946

Historie

12.Jh? für die Herren von Castel? errichtet
1115?erwähnt
1291 („Castilburg“)
1314 („Castelberch“)
14./15. Jh.umfangreicher Ausbau der Anlage
1744als verfallen bezeichnet
um 1860/70restauriert
1902und 1913 (Architekt Gustav Krause) restauriert
1971Einrichtung eines Adler– und Wolfsgeheges
1976/77Sanierung des Palas

Ansichten




Quellen und Literatur

  • Backes, Magnus (2005). Staatliche Burgen, Schlösser und Altertümer in Rheinland-Pfalz, 1. Aufl., Regensburg
  • Dahn, Alfred (o.J.). Die Kasselburg, (.o.O.)
  • Losse, Michael (2012). Burgen und Schlösser, Adelssitze und Befestigungen in der Vulkaneifel, 1. Aufl., Petersberg
  • Losse, Michael (2013). Die Kasselburg in der Vulkaneifel - Anmerkungen zu einer spätmittelalterlichen Burg, deren baugeschichtliche Erforschung noch aussteht, in: Burgenforschung aus Sachsen 25 (2012), S. 125ff, 1. Aufl., Langenweißbach
  • Simon, Manfred, Kreisverwaltung Daun (Hrsg.) (1993). Kulturgüter im Landkreis Daun, 1. Aufl., (.o.O.)


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Nutzung
Adler- und Wolfspark
 Eintrittsgebühr
Externe Links
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