• Bild 2: Der Turm aus Richtung W auf einem Merian-Stich von 1643 ©
    Bild 3: © Harald Fliegel
    Bild 4: © Harald Fliegel

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Baden-Württemberg
Bezirk:Mittlerer Neckar
LandkreisGöppingen
Ort73312 Geislingen (Steige)
Lage:ca. 400 m südlich Burg Helfenstein auf einem Höhenvorsprung östlich der Stadt
Koordinaten:48.61275°, 9.849419°

Objekte im Umkreis



Beschreibung

Turm in Buckelquaderbauweise mit quadratischem Unterbau und kreisrundem Oberbau
Der Ödenturm befindet sich auf einer 60 m langen und 15 m breiten, künstlich eingeebneten Fläche in Spornlage. Genaue Entstehungszeit und Funktion des Ödenturms sind nicht bekannt. Die Geschichte des Turmes ist allerdings eng mit der der Burg Helfenstein verknüpft. Eventuell war der Ödenturm Bestandteil einer größeren Burganlage. Der Turm ist am Sockel viereckig mit einer Grundfläche von ca. 8,90 x 8,90. Nach einem achteckigen Teil geht er in einen runden oberen Teil über. Den Abschluss bildet ein kegelförmiges Helmdach mit einer Höhe von ca. 6,50 m. Der ursprüngliche Zugang befand sich in 9 m Höhe, die Gesamthöhe des Turmes beträgt ca. 36 m.

Erhalten: Bergfried

Besitzer

Stadt Geislingen1822/23

Historie

um 1200/1420erbaut
ab 1553nach Schleifung der Burg Helfenstein wird der Ödenturm zum Wachturm
1669Blitzeinschlag im Ödenturm
1715 erneuter Blitzeinschlag im Ödenturm, der Turm brennt völlig aus
1802auf Abbruch verkauft
21.August 1804auf Gesuch Geislinger Bürger wird auf den Abbruch des Ödenturms verzichtet
1921nach Blitzschlag ausgebrannt
nach 1921Sanierung des Turmes
2008umfassende Sanierung

Quellen und Literatur

  • Der Ödenturm o. J.
  • Schmitt,  Günter: Nordost-Alb. Burgenführer Schwäbische Alb 1,  Biberach 1988