Lage
Land: | Deutschland |
Bundesland: | Niedersachsen |
Stadt: | Salzgitter |
Ort: | 38226 Salzgitter-Salder |
Adresse: | Museumsstraße 34 |
Geographische Lage: | 52.135806°, 10.337502° |
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Beschreibung
Wuchtige Renaissanceanlage mit hohem Sockelgeschoss und zwei Stockwerken, dreigeschossige Eckrisalite mit Kantenquaderungen und Volutengiebeln, turmartiges Treppenhaus mit geschweifter Haube an der Südfassade, dreigeschossige Seitenrisalite mit Kantenquaderungen und Volutengiebeln, weiträumiger Schlosshof mit großen Wirtschaftsgebäuden
Das Schloss Salder steht an der Stelle der verschwundenen Stammburg der Familie von Saldern und erinnert stilistisch an Bauten der Weserrenaissance, wurde im Innern aber auch barock umgestaltet.
Das Schloss Salder steht an der Stelle der verschwundenen Stammburg der Familie von Saldern und erinnert stilistisch an Bauten der Weserrenaissance, wurde im Innern aber auch barock umgestaltet.
Innenausstatttung
Innenausbau im Stil des italienischen Barocks, großer Festsaal im Obergeschoss mit Kaminen und Pilastern |
Kapelle
Die kreisförmige, barocke Schlosskirche Maria-Magdalena wurde 1713–1718 von Hofbaumeister Hermann Korb erbaut.Historische Ansichten
Besitzer
Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Herren von Salder | als Erbauer |
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Statius von Münchhausen/David Sachse | 1608 als Pfand |
Erbprinz August Wilhelm von Braunschweig–Lüneburg | 19. November 1695 Kauf |
Reichswerke | 1939 |
Salzgitter AG | bis 1955 |
Stadt Salzgitter | 1. April 1955 Kauf für 1 DM |
Historie
1161 | („Thidericus de Saldere“ im Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim) |
---|---|
1608/09 | Errichtung eines Neubaus im Renaissancestil unter dem braunschweigischen Kriegsrat David Sachse (Entwurf von Paul Francke aus Wolfenbüttel) |
1618/48 | im Dreißigjährigen Krieg zeitweise Hauptquartier der kaiserlichen Truppen unter Erzherzog Leopold von Österreich und Graf Piccolomini |
1695/1701 | Umgestaltung für Erbprinz August Wilhelm nach Plänen Hermann Korbs |
1740 | Zuordnung zu den herzoglichen Domänen |
bis 1939 | Domänensitz |
seit 14. Dezember 1962 | museale Nutzung |
1976 | Schließung des Museums wegen Baufälligkeit |
1977–1981 | Sanierung und Umbau des Schlosses |
8. Mai 1981 | Wiedereröffnung des Museums |
Objekte im Umkreis von 5 Kilometern
Quellen und Literatur
Kotyrba, Sándor / Arnhold, Elmar: Landesherrliche Schlösser - Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, Braunschweig 2011 |
Schultz, Hans Adolf: Burgen und Schlösser des Braunschweiger Landes, 4. Aufl., Braunschweig 1984, ISBN 3-87884-012-8 |
Schwarz, Dr. Gesine: Die Rittersitze des alten Landes Braunschweig, (o.O.) 2008 |
Weiß, Gerd (Bearb.): Bremen Niedersachsen. Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, München 1992 |
Ar |
Schultz1984 |