Kerpen

teilweise erhaltene Burg


Quelle: Sir_Gawain, cc-by-sa 3.0 (aus Wikipedia)

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Rheinland-Pfalz
LandkreisVulkaneifel
Region:Eifel
Ort54578 Kerpen
Lage:Burg in Spornlage auf einem Ausläufer des Höhenberges
Geographische Lage:50.311049°, 6.732127°
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Beschreibung

Anlage erstreckt sich über drei Terrassen, romanischer Bergfried, Halsgraben im Norden, Reste des neuen Schlossgebäudes, Rondell, 24 m lange Torhausanlage

Turm

Bergfried

Form:quadratisch
Höhe:23,00 m
Grundfläche:9,00 x 9,00 m
(max.) Mauerstärke:3,00 m

Kapelle

Nordwestlich der Burg steht die spätgotische, zweischiffige, kurz nach 1500 erbaute Burgkapelle.

Maße

Palas ca. 28 x 14 m
maximale Ausdehnung der Anlage ca. 130 x 90 m

Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Herren von Kerpenals Erbauer
Wilhelm von Sombreff1451
Herren von Sombreff–Kerpen
Herren von Manderscheid–Schleiden1506
Herzöge von Arenberg
Fritz von Wille1911–1941
DEMAG
Kreis Grevenbroich1968
Kreis Neuss

Historie

12./13.Jh. für die Herren von Kerpen errichtet
1136 (Sigibertus de Kerpene)
um 1600Durchführung von Aus-/Umbauten
1682beschädigt
1689im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen beschädigt
1803auf Abbruch verkauft
1911Errichtung des Atelierbaus
1912–1914und 1927 Sicherungsarbeiten
nach 1950Um- und Ausbauarbeiten

Ansichten



Bild 1: Wolkenkratzer / CC BY-SA

Quellen und Literatur

  • Freckmann, Klaus, Freundeskreis Bleidenberg e.V. (Hrsg.) (2013). Kerpen in der Eifel - drei Burgen im Wandel der Zeiten, in: Burgen und Befestigungen in der Eifel - Von der Antike bis ins 20. Jahrhundert, 1. Aufl., Petersberg
  • Gondorf, Bernhard (1984). Die Burgen der Eifel, 1. Aufl., Köln
  • Simon, Manfred, Kreisverwaltung Daun (Hrsg.) (1993). Kulturgüter im Landkreis Daun, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Wagener, Olaf, Marburger Burgen-Arbeitskreis e.V. (Hrsg.) (2004). Burg Kerpen in der Eifel, in: Marburger Correspondenzblatt zur Burgenforschung - Bd. 4, 2003/2004, S. 51ff, 1. Aufl., Marburg
  • Wagner, Herbert, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.) (1980). Kerpen (Hohe Eifel). Rheinische Kunststätten 233, 1. Aufl., Neuss


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