Quelle: ; Norbert_Kaiser, cc-by-sa 3.0 (aus Wikipedia)

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Sachsen
Bezirk:Dresden
LandkreisSächsische Schweiz-Osterzgebirge
Ort01796 Pirna
Adresse:Schlosshof
Lage:östlich der Altstadt auf einer Hochebene über der Elbe
Geographische Lage:50.961535°, 13.94657°
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Beschreibung

Ehemalige kursächsische Festung, Elbfront durch drei mächtige steinerne Werke gesichert, Außenwall mit Erdbastionen und Gräben als Abgrenzung gegen die Hochfläche, viergeschossige Bauten im Jugendstil und im Stil der Neorenaissance

Herkunft des Namens

Der Name „Sonnenstein“ soll von Markgraf Wilhelm I. von Meißen herrühren und wurde im 17.Jh. üblich.

Nutzung zwischen 1945 und 1990

Industriebetrieb Strömungsmaschinen Pirna

Historische Ansichten



Bild 1: Schloss Sonnenstein 1914
Bild 2: Gemälde von Canaletto, um 1757
Bild 4: Kupferstich von Josef Carmine, um 1750


Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Markgrafen von Meißen
Böhmen
Markgraf Wilhelm I. von Mei0en1404

Historie

2.Hälfte 12.Jh?erbaut
1269 („castrum pirna“)
1485zerstört
16. Jh.Wiederaufbau
ab 1668Durchführung von Aus-/Umbauten
1736–1740Errichtung der viergeschossigen „Neuen Kaserne„ (Jean de Bodt)
14. Oktober 1756Kapitulation der kursächsischen Festung vor den Preußen
1811Eröffnung einer Heilstätte für psychisch kranke Menschen
2. Hälfte 19. Jh.Errichtung von Neubauten im Stil der Neorenaissance an der Stelle älterer Festungsbauten
1904–1908Umbau des viergeschossigen Elbflügels (Pläne vom Dresdner Architekturbüro Schilling & Gräbner)
1939Auflösung der Landesheilanstalt
1940/41Nutzung als nationalsozialistische Euthanasieeinrichtung
bis 2011Umbau zum Landratsamt

Ansichten




Quellen und Literatur

  • Böhm, Dr. Boris, Kuratorium Gedenkstätte Sonnenstein e.V. (Hrsg.) (2013). Die Bauten der Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein. Pirnaer Miniaturen 2, 1. Aufl., Pirna
  • Böhm, Dr. Boris, Kuratorium Gedenkstätte Sonnenstein e.V. (Hrsg.) (2014). Pirnas grüner Hügel: Der Sonnenstein. Pirnaer Miniaturen 3, 1. Aufl., Pirna
  • Donath, Matthias (2012). Neuer Glanz für Pirnas Krone - Wie Schloss Sonnenstein vor dem Verfall gerettet wurde, 1. Aufl., Meißen
  • Iniciativa pro děčínský zámek (Hrsg.) (2012). Burgen im Grenzraum Sachsen-Böhmen, 1. Aufl., (.o.O.)
  • Müller, Heinz (2013). Der Sonnenstein in Pirna, eine Festung des 17. Jahrhunderts, in: Burgenforschung aus Sachsen 26 (2013), S. 148ff, 1. Aufl., Langenweißbach


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Nutzung
Landratsamt
Gedenkstätte
Biergarten
Veranstaltungsort
 Eintrittsgebühr
Externe Links
 Schloss Sonnenstein
Tags
Letzte Änderung
Jan
31
2015